Was ist eigentlich ein Pflastersteinkinn?

Mit den Nehmerqualitäten von Boxern hat es jedenfalls nichts zu tun. Es ist eine Frage der Ästhetik.
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Eine junge, brünette Frau schaut frontal in die Kamera und hält sich grübelnd eine Hand ans Kinn.

Wenn es um die Beschreibung körperlicher Merkmale geht, ist die Menschheit schon immer sehr erfinderisch gewesen. „Krähenfüße“, „Marionettenfalten“ oder der berüchtigte „Truthahnhals“ sind solche Fälle, die gut veranschaulichen, was gemeint ist. Aber was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Pflastersteinkinn? Und was ist ein Erdbeerkinn? Antworten auf diese Fragen und Tipps, wie du die Falten am Kinn wegbekommen kannst, findest du hier.

Bei Gefühlsausbrüchen sichtbar: Das Pflastersteinkinn

Das gemeine Pflastersteinkinn hat weder etwas mit unglücklichen Stürzen auf die Straße noch mit einer superheldenartigen Beschaffenheit des Unterkiefers zu tun. Kinn und Pflasterstein teilen sich in diesem Fall lediglich die typisch unebene Oberfläche. Und das ist keine Frage des Alters. Besonders uneben präsentiert sich so ein Kinn zum Beispiel schon bei Kindern, wenn sie durch die Anstrengung beim Weinen ihren Kinnmuskel (lat.: Musculus mentalis) so beanspruchen, dass sich das Kinn im wahrsten Sinne des Wortes „kräuselt“. Allerdings verschwindet dieser Effekt hier noch, sobald das Kind mit dem Weinen aufgehört hat. Der Grund: Junge Haut weist noch eine hohe Spannkraft, Elastizität und Feuchtigkeitsversorgung auf, daher verschwinden die Mimikfalten am Kinn wieder mit der Entspannung der Gesichtsmuskeln.

Falten am Kinn – Irgendwann ungebetener Dauergast

Im Laufe der Zeit bewirken die Muskelbewegungen unter der altersbedingt dünner werdenden Haut des Kinns und der gleichzeitige Rückgang der Kollagen- und Fettdepots, dass solch ein Pflastersteinkinn auch dauerhaft sichtbar sein kann. Vor allem beim Sprechen, wenn der Muskel zusätzlich bewegt wird, wird das Kinn für viele zum ästhetischen Makel. Speziell Frauen über 40 sind in besonderem Maße betroffen, wenn die harmonischen Rundungen eines Kinns einer unebenen Hautoberfläche weichen. Die gute Nachricht: Zum einen bist du damit nicht allein, zum anderen kannst du dieser unerwünschten Hautstruktur entgegenwirken.

Übrigens: Auch in der Kinnpartie angesiedelt, aber zu unterscheiden vom Pflastersteinkinn, ist die Kinnquerfalte. Sie bildet sich parallel zur Unterlippe und hängt nur bedingt mit schwindenden Depots zusammen. Vor allem ist sie Zeichen einer ausgeprägten Mimik – und zeugt als solches von deinem lebendigen Ausdruck.

Ausschnitt eines Kinns, gekräuselt zum Pflastersteinkinn.

Kinnfalten ade: Behandlung des Pflastersteinkinns möglich

Keine Sorge: Die unerwünschten Falten am Kinn lassen sich gut durch einen kompetenten Beauty-Doc behandeln. Volumenfiller können die jugendlichen Kinnrundungen wiederherstellen und so dem Kinn zu jugendlicherem Aussehen verhelfen. Mit Hyaluronsäure kann durch die wasserbindende Eigenschaft eingefallenes Gewebe mit neuem Volumen unterstützt werden, wobei Calciumhydroxylapatit durch seine hervorragende Hebekapazität Volumendefizite ausgleicht und den Kinnbereich konturiert und strafft.

Wenn du die Falten am Kinn wegbekommen möchtest, findest du hier Beauty-Docs in deiner Nähe. Und wer keine Behandlung möchte, kann sich immerhin für eine sympathischere Bezeichnung entscheiden: Die Amerikaner nennen das Pflastersteinkinn „Strawberry chin“ … Erdbeerkinn.