Lang lebe die Schönheit

Tipps rund um die Haltbarkeit von Dermalfillern
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Tipps rund um die Haltbarkeit von Dermalfillern

Kleine Ursache, große Wirkung. Wie man nachhaltiger von seiner ästhetisch-medizinischen Behandlung profitiert.

Endlich. Wir haben es getan. Lange haben wir uns schon mit dem Gedanken herumgetragen. Vielleicht dafür sogar gespart. Mancher hat es still und heimlich machen lassen. Für andere war es kein Tabuthema. Die Rede ist von minimalinvasiven Schönheitsbehandlungen. Von unserem ganz persönlichen Wunsch, wieder jugendlicher, frischer und erholter auszusehen.

Es ist ein bisschen wie mit der Traumfigur, wenn wir sie einmal haben, möchten wir sie für immer behalten. In diesem Fall müssen wir uns lediglich gesund ernähren und ausreichend bewegen. Wie aber sieht es nach einem ästhetisch-medizinischen Eingriff aus? Was können wir tun, damit wir möglichst lange von den Ergebnissen einer Unterspritzung mit abbaubaren Substanzen wie Hyaluron, Calciumhydroxylapatit oder der Muskelentspannung durch Botulinum profitieren?

Bloß kein Druck

Auch wenn es schwer fällt, die oberste Regel lautet: „Finger weg!“ Also, kein Peeling, keine intensive Reinigung direkt nach der Behandlung. Nur sanfte Streicheleinheiten sind in den ersten 48 Stunden erlaubt. Mehr nicht. Auf keinen Fall sollten wir hinterher in unserem Gesicht herumdrücken. Das machen wir doch nach einem Besuch bei unserer Kosmetikerin auch nicht. Wir vertrauen vielmehr auf die gute Beratung, die hochwertigen Produkte und erfahrene Hände. Daran sollten wir uns halten, wenn wir wieder in unwiderstehlichen Drang verspüren, unsere Haut Zentimeter für Zentimeter abzutasten. Nebenbei erwähnt, es bringt auch überhaupt nichts, wenn wir die nächsten Stunden regungslos vor dem Spiegel verharren, um mögliche Veränderungen zu dokumentieren.

Erholungsphase

Was wir jetzt brauchen, ist Geduld und Gelassenheit. In der Nacht nach dem Eingriff sollten wir dennoch leicht erhöht schlafen. Ein Rat, den selbst leidenschaftliche Bauchschläfer beherzigen müssen. Unser Gesicht dankt es uns am nächsten Morgen. Keine Knitterfältchen. Keine Schwellungen. Stattdessen ein relaxter Look. Fast wie nach einem Wellnesstag. Den müssen wir uns allerdings verkneifen. Generell gilt, dass man nach einer Behandlung mit sogenannten Dermalfillern zwei Wochen auf Saunabesuche und ausgedehnte Sonnenbäder verzichten muss. Auch Spaziergänge bei Eiseskälte und Sich-Austoben beim Sport sind tabu. Das heißt aber nicht, dass wir nicht am Alltag teilnehmen können. Es spricht nichts dagegen, zur Arbeit gehen, Freunde zu treffen und ein gutes Essen zu genießen.

Natürlich können wir bei dieser Gelegenheit unser „jugendlicheres Ich“ willkommen heißen. Doch das Gläschen Champagner zum Anstoßen müssen wir uns für einen späteren Augenblick aufheben. Zwei Tage sollten wir damit warten. Zigaretten sind etwas, das wir uns jetzt möglichst nicht gönnen sollten. Vor allem dann nicht, wenn wir gerade die Raucherfältchen rund um den Mund haben glätten lassen. So oder so sollten wir immer daran denken, dass es durch Nikotin es zu einem schnelleren Abbau der Filler kommen kann. Machen wir uns nichts vor, Tabak ist und bleibt ein Schönheitskiller.

Vorher-Nachher Stirnpartie

Und sonst noch?

Je nachdem für welchen Filler wir uns entschieden haben, gibt es weitere individuelle Beautytipps. Bei Hyaluronbehandlungen wird zum Beispiel empfohlen, täglich mindestens zwei Liter Wasser zu trinken. Hintergrund: Dieser Wirkstoff kann erst dann sein volles Potenzial entfalten, wenn es viel Wasser buchstäblich an sich binden kann. Dadurch entsteht genau jenes Polster, das wir benötigen, um unsere Haut von innen heraus zu glätten. Um hingegen die Bindung des Botulinum an die Nervenenden zu fördern, empfiehlt es sich, die Gesichtsmuskulatur wiederholt und häufig zu bewegen. Dadurch können die Muskeln den Wirkstoff besser aufnehmen. Deshalb sollten wir uns nach der Unterspritzung die nächsten vier Stunden nicht hinlegen. Vor lauter Vorfreude auf unsere entspannte zukünftige Mimik sollten wir lieber viel lachen. Immerhin werden dabei jedes Mal 17 unterschiedliche Muskeln im Gesicht mobilisiert.

Ganz ehrlich, im Grunde genommen sind dies alles nur Kleinigkeiten, die wir berücksichtigen müssen, um uns länger an unserem verjüngten Spiegelbild erfreuen zu können. Und dies sollte uns doch unsere Schönheit wert sein, oder?