Kopfkino & Klischee

Schlauchbootlippen, „frozen faces“, „overdone“. Wir reden Klartext über die häufigsten Vorurteile bei ästhetischen Behandlungen.
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Die Angst davor, was bei Eingriffen schieflaufen kann, ist groß. Doch die meisten Bedenken basieren nur auf sogenannten alternativen Fakten. Die Realität sieht anders aus.

Schönheit hat ihren Preis. Man ist geneigt, diesen Satz zu glauben. Schließlich kennt jeder von uns Bilder von unnatürlichen, gemacht aussehenden Behandlungsergebnissen. Die Liste der Negativbeispiele ist lang. Zumindest kommt sie uns so vor. Denn die Medien beleuchten die unerwünschten Ergebnisse von Gesichtsbehandlungen gerne so lange und voller Schadenfreude, bis wir langsam das Gefühl bekommen, solche Resultate seien die Regel und nicht die Ausnahme. Wir haben uns daher einmal mit den häufigsten Bedenken auseinandergesetzt. Was hinter manchem Klischee und Vorurteil steckt, lest Ihr hier.

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Von ihren Falten wollen sich viele liebend gern verabschieden, aber nicht von ihrer Natürlichkeit. Niemand will aufgespritzt aufsehen, Lippen wie Schlauchboote haben und eine Mimik kalt und starr wie Marmor. Das A und O ist daher die Wahl des richtigen Mediziners. Erfahrene Beauty-Docs hören genau hin, welche Vorstellungen und Wünsche du hast und empfehlen dir dann eine Behandlung mit gut verträglichen Produkten. Natürlichkeit ist das Ziel! Dazu setzt er sich nicht nur intensiv mit den jeweiligen Wünschen auseinander, sondern arbeitet auch mit hochwertigen Produkten, deren Wirkung in Studien belegt sind.

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Botulinum. Die einen schwören auf den medizinischen Wirkstoff. Die anderen verteufeln ihn. Zu groß ist die Sorge, dass man die Kontrolle über seine Gesichtszüge verliert. Dieses Vorurteil entspringt vermutlich der weit verbreiteten Meinung, dass man nach einer Behandlung mit Botulinum keine Miene mehr verziehen kann. Keiner muss befürchten, dass man nach der Behandlung keinerlei Regungen und Gefühle zeigen kann. Es ist alles eine Frage der Dosierung. Ein erfahrener Beauty-Doc kann gezielt und punktuell einzelne, überaktive Muskeln entspannen. Dadurch bleibt die Beweglichkeit in der Mimik erhalten, während man gleichzeitig relaxter und erholter aussieht. Anders ausgedrückt, wir können immer noch belustigt die Augenbrauen hochziehen, wenn uns jemand mit seinem Halbwissen über Botulinum nervt. Dermalfiller haben gar keinen Einfluss auf die Gesichtsmuskulatur. Also auch nicht auf die Mimik. Sie polstern die Haut von innen auf, glätten Falten und verbessern auch die Hautqualität. Du bleibst also ganz du selbst … nur ein bisschen jünger und frischer!

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Kleiner Pieks, große Wirkung. Trotzdem muss niemand Angst vor Schmerzen haben. Denn minimalinvasive Ästhetikbehandlungen spürt man in der Regel kaum. Hinzu kommt, dass der Eingriff meist schnell und einfach gemacht ist. Besonders schmerzempfindliche Patienten können allerdings auf Wunsch eine leichte örtliche Betäubung erhalten. Eine Möglichkeit, die sich ohnehin an sensiblen Stellen wie beispielsweise den Lippen anbietet. Mittlerweile gibt es jedoch hochwertige Filler, wie zum Beispiel die Präparate aus der Belotero-Familie oder Radiesse, die bereits ein leichtes lokal wirkendes Betäubungsmittel enthalten. Eine ideale Kombination, wer schön sein will, muss nämlich nicht zwangsläufig auch leiden.

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Kein Grund zur Sorge. Eine Behandlung mit abbaubaren Dermalfillern wird von der Mehrzahl der Patienten gut vertragen. Natürlich kann es immer zu leichten Nebenwirkungen kommen. So sind Rötungen oder Schwellungen nach der Behandlung mit Fillern oder Botulinum nicht ungewöhnlich. Sie klingen in der Regel aber schnell wieder ab. Und die Substanzen werden im Laufe der Zeit vom Körper ganz natürlich abgebaut. Darin liegt ihr großer Vorteil. So kann man in Ruhe und nach seinem ganz persönlichen Rhythmus über einen Folgeeingriff nachdenken.

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Bis man zu einer aufgespritzten Karikatur seiner selbst wird, ist es meist ein längerer Weg. „Overdone“ sieht in der Regel niemand nach seiner ersten Behandlung aus. Denn vor dem Eingriff wird ein verantwortungsbewusster Arzt übertriebene Vorstellungen und zu extreme Veränderungen ansprechen und mit dem Patienten ein Wunschergebnis definieren. Ziel ist es schließlich, frisch und harmonisch verjüngt auszusehen, ohne dabei die eigene Natürlichkeit einzubüßen. Viele Beauty-Docs raten daher dazu, die Behandlung schrittweise vorzunehmen. So vermeidet man eine zu plötzliche und starke Veränderung. Auf diese Weise hat man vor dem Kontrolltermin, der meist nach zwei bis vier Wochen stattfindet, noch ausreichend Gelegenheit auf sein Bauchgefühl zu hören. Erst danach wird ganz individuell entschieden, ob man mit dem bisherigen Ergebnis bereits zufrieden ist oder ob es noch ein bisschen mehr sein soll.