Aufgewecktes Augenzwinkern oder böser Blick?

Wenn aus Lachfältchen Krähenfüße werden, verliert unsere Mimik ihre jugendliche Leichtigkeit.
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Aufgewecktes Augenzwinkern oder böser Blick?

Das Leben ist manchmal ungerecht. Wer viel und gerne lacht, wird oft mit tiefen Furchen rund um die Augen bestraft. Das lässt uns mürrischer wirken, als wir uns fühlen.

Nomen est omen. Unsere Falten haben viele Namen. Der wohl scheußlichste ist „Krähenfüße“. Doch leider passt er ganz gut. Denn Krähen sind bekanntlich Nesträuber. Demzufolge stehlen uns die tiefen Furchen, die strahlenförmig unsere Augen umrahmen, auch sprichwörtlich unsere Jugend. Weniger poetisch sieht das naturgemäß die Medizin. Dort wird diese Art von Linien als dynamische Falten oder Mimikfalten bezeichnet, da sie durch vermehrte Bewegung der Gesichtsmuskulatur entstehen.

Verräterische Spuren

Die Schmeichler unter uns nennen Krähenfüße daher gern gelebtes Lachen. Eine charmante Vorstellung. Immerhin werden in unserem Gesicht jedes Mal 17 Muskeln aktiviert, wenn wir lachen. Eigentlich ganz sympathisch. Zumindest solange es sich um lustige Lachfältchen handelt. Allerdings lassen uns diese in das zarte Gewebe eingegrabenen Zeitzeugen, wenn wir älter werden, oft müde und abgespannt aussehen. Zum Glück gibt es jedoch spezielle Behandlungsmöglichkeiten, um unsere Augenpartie von ihrer negativen Ausstrahlung zu befreien. Ärzte mit fundierten Kenntnissen in der ästhetischen Medizin setzen dazu auf Dermalfiller mit Hyaluron oder Injektionen mit Botulinum.

Neben den ungeliebten Krähenfüßen gibt es weitere Mimikfalten, die im Laufe der Zeit tiefe Spuren in unserem Gesicht hinterlassen. Auf der Stirn bilden sich durch häufiges Stirnrunzeln zum Beispiel horizontale Linien, die umgangssprachlich als Denkerfalten bezeichnet werden. Bei hoher Konzentration oder durch das intensive Starren auf den Computer-Bildschirm entstehen zwischen den Augenbrauen vertikale Falten. Die Folgen dieser Anspannung werden als Zornes- oder Glabellafalten bezeichnet. Sind sie selbst im entspannten Zustand zu sehen, können sie unserem Spiegelbild einen unzufriedenen Ausdruck verleihen. Ein Teufelskreis beginnt.

Testen Sie Ihre Faltentiefe!

Faltentiefe messen

Feine Lachfältchen oder ausgeprägte Krähenfüße? Die oben abgebildete Skala von Merz Aesthetics wurde von Wissenschaftlern entwickelt, um den Alterungsprozess der Haut und die Entstehung von Falten zu veranschaulichen (von 0 = keine Falten bis 4 = sehr tiefe Falten). Wie würden Sie Ihre eigene Augenpartie auf dieser Skala einordnen?

Der böse Blick

Wer mürrisch guckt, wird oft für gestresst oder unsympathisch gehalten. Ausgelöst durch diese Reaktion des persönlichen oder beruflichen Umfelds fühlt man sich dann tatsächlich häufig angespannt. Das ist weder Zufall noch Einbildung. Der Effekt, dass die Bewegungen der Gesichtsmuskeln die eigenen Emotionen beeinflussen, wird im Fachjargon als Facial-Feedback-Theorie bezeichnet. Dieses Wissen sollte man sich zu Eigen machen. Bedeutet es doch im Umkehrschluss, dass man sich einem entspannten Gesichtsausdruck sofort viel relaxter fühlt.

Ebenso wie die Krähenfüße lassen sich Zornes- und Denkerfalten schnell und einfach wieder beseitigen. Dabei lohnt es sich, frühzeitig ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Dermatologen oder ästhetischen Chirurgen zu vereinbaren. Er weiß, wann der perfekte Zeitpunkt ist, um mit einer Behandlung zu beginnen. So verhindert man, dass sich feine Fältchen tiefer in die Haut eingraben können. Es heißt schließlich nicht umsonst: „Wehret den Anfängen.“

Tipps für strahlende Augenblicke

  1. Durstlöscher: Augencremes versorgen die sensible Haut im Augenbereich mit der dringend benötigten Feuchtigkeit. Für einen frischeren Blick gibt es Tagescremes oder sogenannte BB Creams (Blemish Balm) mit reflektierenden Glanzpartikeln.
  2. Pflege mit Tiefgang: Weil man nicht immer frische Gurkenscheiben parat hat, wurde die „Merz Spezial Augen Maske“ für die Intensivpflege der empfindlichen Augenpartie entwickelt. Die Spezial-Pflegeformel begeistert mit feuchtigkeitsspendender Hyaluronsäure und wohltuendem Gurkenextrakt. Die Augenkontur sieht hinterher sichtbar erfrischt aus, Schwellungen und Augenringe werden vermindert und Augenfältchen reduziert.
  3. Schatten ade: Dunkle Verfärbungen in den Augenwinkeln und Augenringe lassen sich mit einem flüssigen Concealer abdecken. Vorsicht, zu trockene Produkte oder Puder sollte man dabei vermeiden. Denn sie setzen sich leicht in den Fältchen ab. Der ideale Concealer sollte maximal zwei Nuancen heller als der natürliche Hautton sein. Auch sonst sollte man auf die Farbe achten. Grüne Abdeckstifte eignen sich zum Kaschieren von Rötungen, während Concealer mit Violett-Anteil fahler Haut zu mehr Glow verhelfen.
  4. Natürlich schön: Ein weißer oder cremefarbener Kajalstift bringt selbst müde Augen wieder zum Strahlen. Er steht jeder Frau und passt perfekt zu den aktuellen Make-ups in Nudetönen. Dieser Look passt zu jeder Jahreszeit und macht uns eines ganz besonders deutlich: „Manchmal ist weniger mehr.“