Ultimative SOS-Tipps gegen kalte Füsse

Wer mit dicken Socken ins Bett geht, kennt wohl diese Tricks noch nicht. Eine Kampfansage an Eisfüße!
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kalte Füße

Fast jede Frau kennt das Problem – und zwar nicht nur im Winter: Eiskalte Zehen und klirrende Frost-Füße, die einfach nicht warm werden wollen. Nicht mal unter der Daunendecke. Warum Männer dieses Problem meistens nicht haben und was bei kalten Sohlen wirklich hilft – wir verraten es.

Die wärmste Decke nützt nichts, wenn die Temperatur unserer Füße mal wieder unter den Gefrierpunkt gefallen ist: Gegen Eisfüße will anscheinend einfach nichts helfen. Erst recht nicht, die blöden Witze unseres Göttergatten, der das Problem frostiger Füße scheinbar überhaupt nicht kennt. Warum das so ist? Ganz einfach: Weil die Herren der Schöpfung von Natur aus einen höheren Muskelanteil haben als Frauen. Muskeln arbeiten wie eine körpereigene Heizung; sie erhöhen den Blutfluss und damit die Körpertemperatur. Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto besser wird Wärme gespeichert. Frauen frieren daher generell schneller. Dass aber vor allem die Füße (und oft auch die Hände) von Frostattacken betroffen sind, hat noch einen weiteren Grund: Sinkt die Außentemperatur, speichert der Körper die Wärme vor allem im Bauchraum, um die Aktivität lebenswichtiger Organe zu erhalten. Hände und Füße sind schlichtweg zweitrangig – jedenfalls für Mutter Natur. Wir hingegen legen höchste Priorität auf wohlig warme Füße und helfen daher mit diesen Tipps gegen akute Frostsohlen:

Creme mit Wärme-Kick

Spezielle Wärmecremes arbeiten mit Wirkstoffen, die die Durchblutung aktivieren und Eisfüße in wenigen Minuten wieder auftauen. Wer keine entsprechende Creme zur Hand hat, greift auf bewährte Hausmittel zurück. Einfach einen Esslöffel Cayennepfeffer mit 3 EL Rosmarinöl (oder Olivenöl) mischen und das Ganze kräftig in die Füße einmassieren. Auch diese Wirkstoffe fördern den wärmenden Blutfluss. Und noch ein wichtiger Tipp: Je intensiver man massiert, desto schneller läuft die Durchblutung, desto wärmer werden die Füße.

Kalt macht warm

So hart es klingt: Ein Fußbad in eiskaltem Wasser lässt Eisfüße im Nu auftauen. Die Kälte wirkt nämlich zusammenziehend auf die Blutgefäße, wodurch sich das Durchflusstempo erhöht und damit auch der körpereigene Wärme-Booster. Und so geht es: Einfach eine große Schale mit kaltem Wasser und Eiswürfeln füllen, die Füße hineinstellen und mindestens zwei Minuten auf der Stelle treten.

Vorbeugen: Gar nicht erst frieren

Wer Eisfüße gar nicht erst entstehen lassen will, achtet darauf, dass er seine Füße durch gefüttertes Schuhwerk und dicke Socken schützt. Doch Vorsicht: Die Schuhe dürfen nicht so eng sitzen, dass sie den Blutfluss stören und Eisfüße sogar noch verschlimmern könnten. Ebenfalls wichtig: Die Füße dürfen niemals feucht oder nass sein. Durch Verdunstung entsteht nämlich ebenfalls Kälte. Wer zu Schweißfüßen neigt, beugt vor, indem er die Haut mit einer dünnen Schicht Babypuder bestäubt. Der Puder saugt Schweiß auf und schützt damit vor Frostfüßen.

Fuß-Gym: Fit statt Frost

Gut durchblutete Muskeln lassen frostigen Füßen gar nicht erst entstehen. Regelmäßige Gymnastikübungen für die Füße wirken daher nicht nur im akuten Frostfall, sondern auch vorbeugend. Zwei Übungen lassen sich problemlos zwischendurch in den Alltag integrieren oder dann durchführen, wenn die Füße mal wieder frösteln. Erstens: Ein Taschentusch auf den Boden legen und dieses mit den Zehen versuchen zu greifen und hochzuheben. Circa zehn Mal sollte das Tuch gegriffen und wieder fallen gelassen werden. Zweite Übung: Barfuß auf einen harten Untergrund stellen und das Körpergewicht abwechselnd auf Ferse und Ballen verlagern. Das Ganze mindestens 20 Mal wiederholen und die Muskeln danach zur Entspannung vorsichtig massieren. Oder: Massieren lassen. Dein Liebster hat ja ohnehin warme Füße; dann kann er dich ruhig ein wenig unterstützen.