Stress? Ein Schönheitskiller!

Anspannung spiegelt sich schneller in unseren Gesichtern wider als uns lieb ist
Wir nutzen zum Schutz Eurer Daten die sog. Shariff-Lösung. Dadurch werden die Nutzerdaten nicht automatisch an die sozialen Netzwerke weitergeleitet. Erst nach dem Klicken des Buttons werden diese aktiviert und eine Verbindung und mögliche Übertragung von personenbezogenen Daten zum jeweiligen sozialen Netzwerk kann stattfinden. Weitere Informationen zum Datenschutz gibt es hier.
Stress ein Schönheitskiller

Stress sitzt uns nicht nur sprichwörtlich im Nacken, sondern zeigt sich auch in unserem Spiegelbild. Sorgen- und Zornesfalten zwischen den Augenbrauen oder eine angespannte Mundpartie sind nicht schön. Wer Abhilfe schaffen will, kann noch heute anfangen. Es lohnt sich!

Der ganz normale Wahnsinn

Der Wecker klingelt um halb 6, weil der Tag nicht genug Stunden hat. Die Präsentation muss schnell noch fertig werden. Dann müssen die Kinder zur Schule und der Hund vor die Tür. Nach einem harten Bürotag wartet ein Berg Blusen darauf, gebügelt zu werden. Und was ist eigentlich mit dem Partner? Der bekommt einen schnellen Kuss, ehe man zum Theaterabend mit der Freundin hetzt und dort mit der gewiss gut gemeinten Frage begrüßt wird: „Sag mal, geht es dir gut? Du siehst so angespannt aus.“

Erst der Kopf, dann der Körper

Anspannung ist bei diesem Alltag kein Wunder. Und viele von uns haben bereits Bekanntschaft mit solchen Tagen, Wochen oder Monaten gemacht. Stress, Hektik und Druck werden plötzlich zu ungebetenen Dauergästen, und das macht sich bemerkbar. Das Gefühl der Anspannung spielt sich dabei keineswegs nur mental ab. Stress entsteht im Kopf und überträgt sich auf den Körper: mit verkrampften Muskeln, Nackenschmerzen oder einem nervösen Magen. Doch die sichtbarsten aller Stresssymptome zeigen sich im Spiegelbild.

Man sieht, was sich in uns abspielt

Tiefe Denkerlinien auf der Stirn, zornige Falten zwischen den Brauen und angespannte Mundwinkel verraten, wie sehr wir täglich die Zähne zusammenbeißen. Diese sogenannten dynamischen Falten sind die unübersehbaren Spuren des Alltags. Anders als ihre statischen Kollegen entstehen sie nicht durch die Schwerkraft in Zusammenarbeit mit dem Zahn der Zeit, sondern durch unser eigenes Zutun. Nämlich durch unsere Mimik. Wer die Stirn ständig in Falten legt, muss sich nicht wundern, wenn die Linien dauerhaft dort bleiben.

Auszeiten für die Seele

An Mimikfalten sind wir also selber schuld. Klingt nicht nett, ist in Wahrheit aber die gute Nachricht. Immerhin haben wir es selbst in der Hand, diese Falten gar nicht erst entstehen zu lassen. Wie das geht? Indem man Stress reduziert. Natürlich klingt das in der Theorie leichter, als es in der Praxis ist. Einen Versuch ist es aber in jedem Fall wert. Nimm den Alltag nicht zu schwer und sorge für Auszeiten vom Stress, sei es mit einer Kaffeepause in der Sonne oder einem Wellnesstag im Thermalbad.

Zurück zu einem entspannteren Aussehen

Wenn allerdings auch die beste Entspannung nicht gegen lästige Mimikfalten hilft und man gestresster aussieht, als man sich fühlt, kann ein Besuch beim Dermatologen für eine entspanntere Optik sorgen. Eine Faltenkorrektur mit Botulinum beim Facharzt macht Mimikfältchen den Garaus. Und zwar nicht nur dann, wenn bereits tiefe Linien entstanden sind, sondern durchaus auch im Anfangsstadium.

So wirst du die Anspannung los

Es gibt ein paar Tricks, mit denen du in Stressphasen deine Anspannung loswerden oder wenigstens auf ein erträgliches Maß reduzieren kannst.

Wärme:
Stress kannst du buchstäblich einheizen. Wärme entspannt nämlich nicht nur die Muskeln, sondern löst auch mental ein Gefühl von Ruhe und Geborgenheit aus. Vollbäder eignen sich daher zum Entspannen ebenso gut wie Wärmelampen, vor denen man in kleinen Alltagspausen (5 Minuten genügen oft schon) mit geschlossenen Augen ruht.

Aktiv entspannen:
Mentaler Stress führt zu körperlicher Verspannung. Diesem Umstand solltest du bewusst entgegenwirken. Entspannung ist nämlich oft eine reine Übungssache. Erinnere dich zwischendurch immer wieder daran, dich zu entspannen. Fühle dabei jeden Muskel, der verkrampft ist, und löse diese Starre aktiv. Entspanne die Stirn, lass Sie die Arme baumeln und gönne den Fingern eine entkrampfende Pause. Kleiner Tipp: Entspannung funktioniert nicht auf Knopfdruck, sondern durch Übung. Vielleicht lernst du Entspannungstechniken wie Yoga oder Qigong, die beim Entstressen helfen.

Massage:
Knetkuren sind ein Klassiker der Entspannung. Kein Wunder, ist doch in unzähligen Studien längst belegt, dass sanfter Druck nicht nur die Muskeln, sondern auch die Seele entspannt. Und zwar sogar dann, wenn man in Eigenregie handelt. Regelmäßige Selbstmassagen sind erwiesenermaßen Stresskiller der Extraklasse. Am besten fängst du gleich damit an!

Ein Trick funktioniert übrigens immer:
Lächle deinem Spiegelbild zu! Am besten nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit den Augen. Das entspannt die Mimik und steckt an. Und zwar vor allem dich selbst!