So schön macht Yoga

Auch ein Yogi bekommt Falten. Aber seine sind oft nicht so tief. Wir verraten, warum das so ist.
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So schön macht Yoga

Schönheit ist kein Sport, sondern eine Lebensphilosophie. Genau wie Yoga. Vielleicht ist auch das der Grund, weshalb beides so gut zusammenpasst? Versuche es selbst: Diese Yoga-Übungen lassen Teint und Seele gleichermaßen strahlen.

Yoga ist eine traditionelle, indische Lebenslehre, deren Name wörtlich übersetzt so viel bedeutet wie „Joch“. Die Philosophie dahinter: Körper und Geist sollen sprichwörtlich vor einen Karren gespannt werden, wie zwei Ochsen im Joch. Denn nur wenn beide Hand in Hand gehen, kann eine größtmögliche Harmonie und damit das erreicht werden, was im Yoga als Erleuchtung verstanden wird. Einfacher oder jedenfalls „westlicher“ ausgedrückt heißt das: Yoga macht schön – innerlich wie äußerlich! So sagen es jedenfalls bekennende Yogis. Und begründen können sie ihre These auch.

Powerstoff Sauerstoff: Wie Yogis ihn nutzen

Beim Yoga geht es um eine gezielte Atemlenkung. Ziel ist es, die Sauerstoff-Versorgung des Körpers zu verbessern, den Puls zu senken und gleichzeitig den Gehalt an Stresshormonen aktiv zu reduzieren; alles Faktoren, die sich durchaus in einem entspannten Spiegelbild niederschlagen. Denn eine gute Sauerstoff-Versorgung – das ist hinlänglich bekannt – unterstützt körperliche Regenerationsprozesse maximal.

Weniger Stresshormone. Mehr Schönheit.

Und auch darüber hinaus sollen Yoga-Übungen auf den „feinstofflichen“ Körper wirken; so der Fachjargon. Unter Yoga-Experten ist damit unser Seelenausdruck gemeint. Einen Yogi, so heißt es, erkennt man an den klaren Augen und dem offenen, entspannten Gesicht. Und was zunächst etwas esoterisch klingen mag, ist tatsächlich ein wissenschaftlicher Fakt. Studien konnten nämlich nachweisen, dass regelmäßig praktiziertes Yoga den Oxytocin-Anteil im Blut erhöht. Oxytocin ist als Wohlfühlhormon bekannt; es hebt die Stimmung und überlagert Stresshormone, wie z. B. Kortisol. Der Effekt kann sich (jedenfalls in einem gewissen Rahmen) sehen lassen: Tiefe Falten werden zwar nicht zu glatter Babyhaut, doch stressbedingte Mimikfältchen wirken gewiss milder, wenn die Anspannung sprichwörtlich aus dem Gesicht fällt.

Gesichtsyoga: Die drei besten Übungen

Schönheitsbewusste Yogis turnen daher nicht nur regelmäßig den obligatorischen Sonnengruß, sondern gehen noch einen Schritt weiter: Sie praktizieren spezielle Yoga-Übungen für das Gesicht. Angespannte Gesichtspartien sollen so gezielt gelockert werden, bei gleichzeitigem Muskeltraining für jene Regionen, die im Laufe der Zeit ein wenig erschlafft sein mögen. Wie das Ganze aussieht? Davon macht man sich am besten selbst ein Bild. Yoga funktioniert nämlich nicht in der Theorie, sondern ausschließlich in der Praxis. Mit diesen Gesichtsyoga-Übungen kann jeder starten:

Übung 1: Küssen und Lächeln

Oft merken wir gar nicht, wie wir unbewusst die Zähne zusammenbeißen, die Lippen verkrampfen und so eine gestresste Mimik (samt Faltenbildung) erzeugen. Diese Übung soll für Entspannung sorgen: Zunächst die Lippen spitzen, als wollte man jemanden küssen, kurz in dieser Position verharren und anschließend die Mundwinkel zu einem extra-breiten Lächeln zurückziehen. Insgesamt wird dieses Vorgehen acht bis zehn Mal wiederholt. Dabei gilt: Je übertriebener die Mimik ausgeführt wird, desto entspannender wirkt sie.

Übung 2: Froschmund

Auch bei dieser Übung geht es um eine relaxte Mund- und Kieferpartie. Dafür pustet man die Backen auf wie ein Frosch, hält die runden Wangen für mindestens fünf Sekunden und pustet die Luft anschließend wieder aus. Bei maximalem Aufpusten und mindestens zehn Wiederholungen finden angespannte Kiefermuskeln wieder zur Ruhe.

Übung 3: Stirn-Entspannung

Zornesfalten und Denkerstirn sind die umgangssprachlichen Bezeichnungen für deutliche Mimikfalten im Stirnbereich. Yogis gehen dagegen wie folgt vor: Augen schließen, zur Ruhe finden und dabei aktiv jeden Muskel des Gesichts entspannen und „hängen“ lassen. Nun die Finger beider Hände auf die Stirnmitte legen, fest andrücken und kräftig nach außen streichen. Das Ganze sollte so oft wiederholt werden, bis sich die Stirn ein wenig warm, aber vor allem deutlich entspannt anfühlt.