Mund auf, Augen zu: So küsst man richtig

Weißt du wirklich, was du tust? So wird jeder zum perfekten Küsser:
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MUND AUF, AUGEN ZU: SO KÜSST MAN RICHTIG

Große Gefühle führen über die Lippen direkt ins Herz. Der Kuss ist die Sprache unserer Liebe. Und umso wichtiger ist es, dass wir das Zungenspiel auch wirklich perfekt beherrschen. Über den lustvollen Umgang mit den Lippen.

Küssen ist die älteste Lust der Welt. Ein betörendes Phänomen. Und ein gesundes obendrein. Denn bereits ein einziger Kuss kann mehr als 10 Gesichtsmuskeln in Bewegung bringen, den Puls auf 150 Schläge pro Minute jagen und den Blutdruck um das Doppelte steigen lassen. Dabei verbraucht so ein Bussi rund 12 Kalorien pro Minute.

Küssen macht gesund

Ein leidenschaftlicher Kuss hat die doppelte Power: Dabei pressen Lippen mit einem Druck von immerhin bis zu 15 Kilogramm aufeinander. Küssen lässt auch die Hormonproduktion auf Hochtouren laufen, setzt Glückshormone sowie massig Liebeshormone frei; gleichzeitig nimmt die Produktion von Stresshormonen ab. Anschließend ist man fit, glücklich, weniger stressanfällig und schläft angeblich sogar besser. Klingt gut. Und fühlt sich noch besser an. Jedenfalls, wenn der Knutsch-Partner ein Meister seiner Sache ist.

Schlechte Küsse schmecken nicht

Denn nicht jeder Kuss ist auch ein guter Kuss. Da gibt es auch die, die überhaupt nicht schmecken. Oder die, bei denen die Zunge zu ungestüm ist. Oder die besonders zaghaften, bei denen einfach kein Feuer entflammt. Es gibt aber auch die, die eigentlich gar nicht so schlecht sind, die den Funken aber trotzdem nicht so recht überspringen lassen wollen.

Küssen wie im Kino

Küssen ist nämlich gar nicht so einfach. Aber wie geht er denn dann nun, der perfekte Kuss? So wie bei „Vom Winde verweht“, wenn Scarlett und Rhett sich ineinander vergraben. Oder wenn Kate Winslet und Leo DiCaprio mit ihrem Knutsch-Kommando die Titanic zum Sinken bringen. All das sind Filmküsse. Sie sehen super aus und triefen vor Kitsch. Sie sind dabei aber vor allem eines: Nämlich nicht echt! Und genau das raubt ihnen ihre Perfektion.

Perfekte Küsse gibt es nicht

Filmreife Super-Küsse gibt es im echten Leben gar nicht. Küssen funktioniert nämlich nach keinem Muster. Küssen lernt man nicht. Man macht es einfach. Wenn zwei Menschen sich lieben, funktionieren die Küsse von ganz allein. Denn dann spürt man nicht bloß die Schläge der Zunge, sondern die des Herzens. Und alles, was es dafür braucht sind ein paar Schmetterlinge im Bauch und etwas Zeit zum Üben. Daher gilt: Schnulzen-Kino ausknipsen und einfach drauflos knutschen.

Wer sich mit ein paar Theorie-Tipps trotzdem etwas sicherer fühlt, versucht es vielleicht mal mit diesem Basis-Wissen zum Thema Traum-Kuss:

+ Augen zu: Beim Küssen soll man mit dem Herzen sehen; nicht mit den Augen. Daher letztere bitte unbedingt geschlossen halten.

+ Langsam steigern: Leidenschaft funktioniert nicht auf Knopfdruck. Sie braucht Zeit, um zu wachsen. Gleiches gilt auch beim Küssen: Lieber langsam und zart anfangen, als den Partner gleich zu überfallen. So bleibt nämlich auch mehr Zeit zum Genießen.

+ Der Körper küsst mit: Ein guter Kuss geht nicht allein von den Lippen aus. Erst Berührungen mit den Händen und dem Rest des Köpers machen die Intimität perfekt.

+ Guter Geschmack: Gute Mundhygiene ist ohnehin eine Selbstverständlichkeit. Noch wichtiger ist aber ein gepflegter Mundraum beim Küssen. Und dazu gehört nicht nur ein frischer Atem, sondern auch gepflegte Lippen. Je weicher sie sind, desto besser fühlen sie sich an. Regelmäßige Lippenpflege ist daher unerlässlich.