Gut essen. Besser aussehen.

„Du bist, was Du isst!“ – wer schön, straff und schlank sein will, muss sich ums Essen kümmern.
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gesund essen

Weil wahre Schönheit bekanntlich von innen kommt, sollte man seinen täglichen Speiseplan mit Bedacht zusammenstellen. Denn eine gesunde Ernährung ist die beste Grundlage für schöne Haut, einen strahlenden Teint und eine tolle Figur. Wir wünschen daher: Guten Appetit bei diesen Ernährungstipps der optischen Art.

Unser Körper ist ein Wunderwerk. Und vor allem ist er ein Meister im Selbsterhalt. Ob es Leberzellen sind, die sich permanent regenerieren, Blut, das sich reinigt oder kittende Knochensubstanz, die z. B. im Falle eines Bruchs nachwächst: Das menschliche Hochleistungssystem steht niemals still. Im Gegenteil: Der Körper nimmt es täglich mit natürlichen Herausforderungen, dem Älterwerden, Umweltbelastungen oder Infekten auf – und schlägt sich dabei nicht schlecht. Alles, was er hierzu braucht ist Energie. Und woher bekommt er diese? Richtig, aus der Nahrung. Denn genau, wie ein Auto Kraftstoff tankt, um zu laufen, braucht der menschliche Motor Nährstoffe, um optimal zu arbeiten.

Schönheit ist essbar

Und was hat das Ganze mit unserer Schönheit zu tun? Schlägt sich unser Speiseplan wirklich auch im Spiegelbild nieder? Aber natürlich! Denn gerade die Haut unterliegt einer enormen Erneuerungsfähigkeit, wie sie sonst kaum ein zweites Organ besitzt. Jeder, der sich schon mal in den Finger geschnitten hat, weiß das. In Sekundenschnelle schießen kittende Blutplättchen an die Verletzung, legen sich wie ein dichter Film über die Wunde und nach nur wenigen Tagen ist eine feine, junge Hautschicht zu erkennen; fast, als wäre nichts gewesen.

Hauterneuerung: Ein ständiger Prozess

Die Hautregeneration ist genial. Und sie geschieht vor allem nicht erst bei Auftreten einer Wunde, sondern tagtäglich. Verhornte, alte Hautzellen werden abgestoßen und dafür neue nachproduziert – kaum merklich, aber sichtbar. Ähnliches gilt für die Beschaffenheit der kollagenen Bindegewebsstruktur, die unter der Haut liegt und hier für Festigkeit und Spannkraft sorgt. Für die Schönheit schiebt der Körper sogar Überstunden. So werden vor allem nacht, wenn der Geist ruht und der Rest der organischen Versorgung auf Sparflamme läuft, sogenannte natürliche Wachstumshormone ausgeschüttet, die die Zellaktivität und damit nicht nur die Regeneration der Haut auf Hochtouren laufen lassen. Wer nach einem tiefen Schlaf in den Spiegel schaut, kennt den Effekt: Der Teint wirkt taufrisch, erholt und sogar faltenfreier als noch am Vorabend.

Ein Speiseplan der Schönheit

Gänzlich stoppen lässt sich der Zahn der Zeit (samt seiner Spuren im Spiegelbild) damit zwar nicht, aber man kann ihn immerhin in Schach halten! Und dafür muss man nicht mal viel tun – außer: Den Körper bei seiner Schönheitsarbeit mit der richtigen Ernährungsweise und Nährstoffen unterstützen.

Mit diesen Regeln isst du dich schön:

Basisch, statt sauer:
Sowohl Basen als auch Säuren sind chemische Verbindungen, die der Körper für Stoffwechselprozesse benötigt. Be- statt entlastend wirken diese Stoffe jedoch dann, wenn ein Überschuss an Säuren (durch die Zufuhr besonders „saurer“ Lebensmittel), bei einer gleichzeitigen Unterversorgung mit Basen, entsteht. Müde wirkende Haut, brüchige Nägel und stumpfe Haare sind die typischen Folgen einer solchen Übersäuerung. Achte also auf eine ausreichende Zufuhr basischer Lebensmittel (Vollkornprodukte, kaltgepresste Öle, stilles Mineralwasser, Gemüse, Fisch, Naturjoghurt, Soja, Tofu) und eine reduzierte Menge saurer Speisen (Zucker, rotes Fleisch, eingelegtes Obst oder Gemüse, Weißmehlprodukte, Fertiggerichte).

„Clean Eating“:
Dieses Ernährungsgebot bedeutet übersetzt so viel wie „sauberes Essen“. „Sauber“ ist dabei jedoch nicht unbedingt wörtlich zu verstehen; es geht nicht um gereinigtes, sondern vielmehr um unbehandeltes Essen. Es wird empfohlen, solche Nahrungsmittel vom Teller zu streichen, die industriell verarbeitet wurden, wie z. B. Fast Food, Fertiggerichte, raffinierter Zucker, Transfette, Farb- und Süßstoffe oder Weißmehl. Stattdessen nimmt man besser solche Nahrungsmittel zu sich, die natürlichen Ursprungs sind, wie Obst, Gemüse, fettarmes Fleisch, Fisch, unbehandelte Milchprodukte, Vollkorn oder Nüsse.

Trinken, trinken, trinken:
Die menschlichen Zellen bestehen zu mehr als 70 Prozent aus Wasser. Der Flüssigkeitsanteil ist dabei vor allem für den Gewebefluss verantwortlich und damit unerlässlich für den Stoffwechsel sowie die Hautregeneration. Nur wer regelmäßig und ausreichend viel trinkt, erreicht eine optimale Stoffwechselaktivität. Zwei bis drei Liter stilles Mineralwasser pro Tag sind empfehlenswert.

Insulin-Pausen:
Die Abkürzung „HGH“ steht für das Wachstumshormon „Human Growth Hormon“. Es macht seinem Namen dadurch alle Ehre, dass es junges Zellgewebe dort nachwachsen lässt, wo altes verbraucht oder beschädigt wurde; so auch im Bindegewebe der Haut. Dieses „Beauty-Hormon“ wird allerdings nur dann vom Körper produziert, wenn der Insulinspiegel im Blut möglichst lange, gleichbleibend niedrig ist. Insulin ist ein Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse produziert wird, sobald der Körper Nahrung zu sich nimmt. Nur wenn wir also hin und wieder ausgiebige Insulinpausen einlegen, bekommt der Körper die Möglichkeit der aktiven Regeneration. Zur HGH-Unterstützung wird daher oft das so genannte Dinner-Cancelling empfohlen: Wer ab 18 Uhr bis zum nächsten Morgen aufs Essen verzichtet, erreicht nämlich eine maximale HGH-Ausbeute.