Frühlingssonne: Nur mit Sonnenschutz ein Genuss

Sonne macht gute Laune, schadet aber leider unserer Haut. So schützt du dich.
Wir nutzen zum Schutz Eurer Daten die sog. Shariff-Lösung. Dadurch werden die Nutzerdaten nicht automatisch an die sozialen Netzwerke weitergeleitet. Erst nach dem Klicken des Buttons werden diese aktiviert und eine Verbindung und mögliche Übertragung von personenbezogenen Daten zum jeweiligen sozialen Netzwerk kann stattfinden. Weitere Informationen zum Datenschutz gibt es hier.
In der Frühlingssonne Kaffee trinken

Sie steht noch lange nicht so hoch am Himmel wie im Sommer, aber sie ist trotzdem schon brandgefährlich. Frühlingssonne trifft unsere Haut oft unvorbereitet. Ob im Straßencafé, beim Stadtbummel oder Sport im Freien: Wir freuen uns tierisch über die wärmenden Strahlen, wissen uns aber auch vor ihnen zu schützen. Dank dieser Tipps!

Sonne macht Spaß. Erst recht, wenn man sie so lange nicht gesehen hat. Ab sofort sitzen wir wieder draußen, tragen luftige Kleidung und vergessen vor lauter Freude, dass unser geliebtes Sonnenlicht auch seine Schattenseiten hat. Der Frühling ist die typische Zeit für UV-Schädigungen der Haut. Denn anders als im Hochsommer nehmen wir die Sonnenstrahlen jetzt oft noch nicht wirklich ernst oder sind schlecht vorbereitet. Beides schützt vor Strafe nicht. Denn Sonne schadet der Haut – sofern wir uns nicht wappnen!

Wie lange darf ich in der Frühlingssonne bleiben?

Das hängt von Deinem Hauttyp ab. In unseren Breitengeraden werden vier Hauttypen (I bis IV), je nach dem Grad ihres Eigenschutzes unterschieden. Nur durch das Verwenden von Sonnencreme lässt sich diese Zeitspanne verlängern.

Hauttypen UV Strahlung

Lichtschutzfaktor: Ein kosmetisches Rechenspiel

Der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme gibt an, um welchen Faktor sich der Eigenschutz der Haut verlängert. Die Rechnung ist einfach: Lichtschutzfaktor (LSF) x Eigenschutzzeit = geschützte Zeit in der Sonne. Beträgt der natürliche Schutz der Haut beispielsweise 10 Minuten, so verlängert sich dieser Zeitraum bei einer Sonnenschutzcreme mit LSF 30 auf 300 Minuten. Ganz wichtig: Wird dieser Zeitraum überschritten, können Schädigungen der Haut nicht mehr zuverlässig abgefangen werden. Und zwar auch nicht, wenn man die Haut erneut mit Sonnencreme einschmiert. Ein Nachcremen verlängert nämlich nicht den Schutzzeitraum, sondern schließt allenfalls durch Schwitzen, Wasserkontakt oder Rubbeln der Kleidung entstandene Schutzlücken.

Ist Sonnencreme gleich Sonnencreme?

Klare Antwort: Nein! Nicht nur der Lichtschutz entscheidet, ob sich die Haut wohlfühlt, sondern auch die Konsistenz der Creme. Wer zu trockener Haut neigt, ist beispielsweise mit einer fetthaltigen Sonnencreme oder -milch gut beraten. Ölige Haut würde auf eine schwere Konsistenz mit stärkerem Glanz und vermehrter Unreinheit reagieren. Leichte Gels, die die Poren nicht unnötig verstopfen und rasch einziehen, eignen sich hier besser. Nicht nur Schutz, sondern auch Unterstützung ist bei reifer Haut gefragt. Sonnencremes, die mit Vitamin C oder E angereichert sind, sind ideal.

Alt-Text: Mit Freundinnen in der Frühlingssonne

Sonnencreme richtig anwenden: Einwirkzeit beachten

Sonnenschutz gibt es nicht nur mit verschiedenen Konsistenzen, sondern auch mit unterschiedlichen Schutzfiltern. Es werden chemische und physikalische UV-Filter unterschieden. Letztere erkennt man am weißen Film, den sie auf der Haut hinterlassen. Sie bestehen aus mikroskopisch kleinen Partikeln (z. B. aus Titanoxid), die sich auf die Haut legen und UV-Strahlen reflektieren. Praktisch an den physikalischen Filtern: Sie wirken unmittelbar nach dem Auftragen. Chemische Filter hinterlassen hingegen zwar keinen weißen Film, müssen dafür aber erst in die Haut eindringen, um dort vor der UV-Strahlung zu schützen. Erst nach circa 20 Minuten entfalten diese Cremes ihre volle Wirkung. Während dieser Einwirkzeit sollte man noch nicht in die Sonne gehen.

Achtung also: Lies unbedingt die Anwendungshinweise Ihres Sonnenschutzmittels! Und wenn du noch warten musst, bis dein Schutz wirkt, freu dich schon einmal vor! Denn was gibt es schon Schöneres als warme Sonnenstrahlen auf der Haut mit dem guten Gefühl, geschützt zu sein?