ZORNESFALTE ADE: GESICHTSGYMNASTIK GEGEN FALTEN

Sind Stirnfalten ein unausweichlicher Teil des Alters? Oder einfach nur eine Frage des Trainings?
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Eine junge Frau in weißem T-Shirt verzieht ihr Gesicht, sodass man alle Falten sieht. Mit Gesichtsmuskeltraining Falten wegtrainieren.

Muskeln halten den Körper in Form. So viel steht fest. Aber gilt das auch für das Gesicht? Straffe Haut und ein strahlender Teint durch regelmäßiges Gesichtsmuskeltraining: Hier erfährst du, was Gesichtsgymnastik gegen Falten wirklich bringt. Ein sportlicher Check der Effektivität von Face-Workouts.

Mit gezielten Übungen die Zornesfalte glätten oder das Gesicht insgesamt straffen? Die Idee von Gesichtsgymnastik ist simpel. Im Prinzip gelten die gleichen Gesetze wie auch sonst beim Fitnesstraining. Es geht um Erhalt und Aufbau einer gesunden Muskulatur.

Muskeln formen den Menschen

Muskeln sind nämlich nicht nur die Kraftpakete, die wir brauchen, um stark zu sein. Muskeln machen und können viel mehr. Sie arbeiten beispielsweise wie kleine Kraftwerke, die Sauerstoff und Blut durch das Gewebe transportieren, so die Zellaktivität und Regeneration unterstützen und zudem permanent Fette verbrennen. Außerdem sind sie die Bausteine des Körpers, die ihm überhaupt erst seine Form und Definition geben. Eine stolze, schöne Haltung ist ohne Muckis nicht möglich. Und auch, was die restliche Optik angeht, sind Muskeln die beste Modelliermasse: Starke Muckis machen den Po rund, die Taille schlank und die Schenkel straff.

Straffe Muskeln, straffere Haut

Und tatsächlich haben Muskeln auch einen Einfluss auf die Optik und Ausstrahlung unserer Haut. Die Muskelschicht liegt nämlich unmittelbar unter der Haut. Der Effekt ist nur logisch: Je fester und praller die Muskelschicht ist, desto straffer wirkt auch die darüber liegende Haut. Wie durch ein kleines Innenfutter wird – jedenfalls in einem gewissen Maß – das aufgepolstert, was von außen im Laufe der Zeit an Form und Spannkraft verloren hat. Oder kurz gesagt: Die Bikinifigur sieht einfach besser aus, wenn sie knackig ist.

Stirnfalten ade: Straffen Muskeln das Gesicht?

Und auch im Gesicht sind Muskeln ein wesentlicher Schönheitsfaktor, der im Prinzip denselben Gesetzen folgt wie am Rest des Körpers: Eine feste Muskulatur wirkt aufpolsternd und damit straffend auf die Haut darüber. Für ein jugendliches Hautbild ist dieser Effekt vor allem deshalb interessant, weil es nicht nur Falten sind, die den Teint älter wirken lassen, sondern auch der natürliche Abbau von Unterhautgewebe schuld an einer alternden Optik ist. Je älter wir werden, desto mehr Fett und Muskeln verlieren wir – automatisch. Und desto schlaffer wirkt der Teint. Geben ein paar Muckis dem Ganzen wieder etwas mehr Standfestigkeit, wirkt die Haut straffer und tritt die eine oder andere Zornesfalte wieder in den Hintergrund.

Muskeln sind in puncto straffer Haut wichtig. Aber nicht alles!

Muskeln wirken also wie kleine, natürliche Volumenpumpen. Aber – und das ist wichtig – sie bewirken keine Wunder! Straffe Muskeln können den Teint zwar frischer, aber keinesfalls wirklich verjüngt wirken lassen. Trotzdem gilt: Zum Erhalt des natürlichen Volumens, vor allem aber zum Erhalt der Sauerstoffzirkulation und Zellaktivität ist regelmäßiges Gesichtsmuskeltraining durchaus empfehlenswert. Das gilt vor allem auch deshalb, weil keine Pflegecreme so nachhaltig wirken kann wie die Anti-Aging-Leistung im eigenen Gewebe. Ein weiterer Vorteil des Face-Workouts: Gezieltes Gesichtsmuskeltraining gegen Falten kann für ein entspannteres Hautgefühl und ein wacheres Erscheinungsbild sorgen. Wie wäre es zum Beispiel mit ein wenig Gesichtsyoga am Morgen?

Achtung: Gesichtsgymnastik gegen Falten kann auch schaden!

Doch Vorsicht, die Lobeshymne auf die Gesichtsgymnastik gilt keineswegs uneingeschränkt. Sogar das Gegenteil ist der Fall. Gerade im Gesicht kann eine übermäßige Muskelaktivität nämlich sogar faltenverstärkend wirken. Die sogenannten Mimikfalten sind nämlich jene Falten, die gerade erst durch muskuläre Bewegungen entstehen. Ob die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen, die Querlinien auf der Stirn, Krähenfüße an den Augen oder Lach- und Sprechfalten an der Mundpartie: An diesen Linien des Lebens sind muskuläre Bewegungen schuld – und leider können sie nicht mit ihren eigenen Waffen geschlagen werden. Für Mimikfältchen gilt vielmehr: Nur eine Beruhigung der Muskelaktivität führt zur Entspannung und sichtbaren Minderung der Faltenbildung. Entsprechend kontraproduktiv würde Gesichtsmuskeltraining in jenen Arealen wirken. Zwischen welchen Gesichtsfalten unterschieden wird und was du gegen welchen Faltentyp unternehmen kannst, erfährst du übrigens hier.

Gesichtsgymnastik: Wofür denn nun?

Halten wir also fest: Straffe Muskeln wirken auch straffend auf die Haut – jedenfalls im Rahmen eines zarten Weichzeichner-Effekts, der zwar keine Falten verschwinden, den Teint aber insgesamt frischer wirken lässt. Geeignet ist ein solches Training vor allem im Kampf gegen eingefallene Gesichtspartien (z. B. Hängebäckchen) oder für jene Stellen, die an Spannkraft verloren haben (z. B. Doppelkinn oder Halsfalte). Dort, wo Mimikfalten auftreten, ist Gesichtsgymnastik hingegen tabu. Vielleicht lässt du hier lieber einen Profi ran – warum auch nicht? Nach dem ganzen Training haben wir uns eine kleine Belohnung durchaus verdient.

Wenn du nach einem Weg suchst, deine Stirnfalten zu reduzieren oder dein Gesicht insgesamt zu straffen, ist dein Beauty-Doc die richtige Adresse. Erkundige dich einfach nach muskelentspannenden Behandlungen.