Die beliebtesten Verjüngungsmethoden ganz ohne Skalpell

Das sind die angesagtesten sanften Beauty-Treatments
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Verjüngungsmethoden ohne Skalpell

Sanft, schnell und dazu noch superwirksam – wen würde das nicht überzeugen? Genau deshalb liegen minimal- und nicht-invasive Schönheitsbehandlungen voll im Trend. Vor allem bei denjenigen, denen Anti-Falten-Cremes und Beauty-Seren nicht mehr reichen.

Doch was heißt eigentlich „minimal-invasiv“ und was „nicht-invasiv“? Beides sind schonende Methoden, die ohne Skalpell und Vollnarkose auskommen. Nicht-invasive Methoden – wie z. B. mit mikrofokussiertem Ultraschall – durchdringen die Hautoberfläche dabei sogar ohne mechanische Einwirkung, d. h. ganz ohne die Hautoberfläche zu verletzen. Geeignet sind beide Behandlungsweisen für alle, die sich für einen frischeren Look nicht gleich unters Messer legen und schnell wieder gesellschaftsfähig sein möchten. Wir stellen euch die beliebtesten Methoden vor.

1. Dermalfiller – Schönheit, die unter die Haut geht

Sogenannte Dermalfiller – also „Füllstoffe für die Haut“ – gelten als die Wunderwaffe, wenn es um schöne, faltenfreie Haut geht. Sie werden direkt in die Haut gespritzt, um Falten von innen aufzupolstern und bestimmte Gesichtspartien, wie z. B. die Wangen, die Kinn-Kieferlinie oder die Lippen, stärker zu betonen („Gesichtsmodellierung“). Sehr beliebt sind Dermalfiller auf Basis von Hyaluron, einem natürlichen Bestandteil der Haut; aufgrund ihrer ausgezeichneten feuchtigkeitsspeichernden Eigenschaften wirken sie wie ein „Jungbrunnen“ für durstige Haut. Moderne Hyaluron-Filler, wie z. B. Belotero, sind besonders vielseitig einsetzbar und überzeugen durch sehr natürliche Ergebnisse – wichtig, wenn man frisch und erholt, aber nicht behandelt aussehen möchte. Ebenfalls häufig angewendet werden sogenannte Calciumhydroxylapatit (CaHA)- Filler. Der besondere Clou: CaHA-Filler, wie z. B. Radiesse, glätten nicht nur Falten, sondern regen auch die körpereigene Kollagenproduktion an – die Hautqualität wird also langfristig verbessert.

Die meisten der heute verwendeten Dermalfiller werden mit der Zeit vom Körper abgebaut. Die Behandlung muss daher nach einigen Monaten wiederholt werden.

Wo man es machen lässt:
Bei einem auf Ästhetikbehandlungen spezialisierten Facharzt und auch beim Dermatologen

Wie hoch ist der Autsch-Faktor:
Gering – viele moderne Filler enthalten bereits schmerzlindernde Wirkstoffe, für besonders schmerzempfindliche Gemüter gibt es eine lokale Betäubung.

2. Botulinum – ganz entspannt faltenfrei

Ein strahlendes Lächeln, ein grimmiger Blick – die Aktivität der Gesichtsmuskeln kann auf Dauer dazu führen, dass Fältchen rund um Augen und Mund entstehen. Gegen diese „mimischen Falten“ setzen Ärzte das sogenannte Botulinum ein, einen Eiweißstoff aus Bakterien. Das Botulinum wird mit feinen Nadeln direkt in den verantwortlichen Muskel gespritzt und sorgt dafür, dass dieser sich entspannt. Das Ergebnis: Die Falten glätten sich oder verschwinden sogar vollständig. Der Effekt einer Botulinum-Behandlung tritt in der Regel innerhalb weniger Tage ein. Da sich das Bakterieneiweiß mit der Zeit abbaut, müssen die Injektionen allerdings regelmäßig wiederholt werden.

Wo man es machen lässt:
Bei einem auf Ästhetikbehandlungen spezialisierten Facharzt und auch beim Dermatologen

Wie hoch ist der Autsch-Faktor:
Gering – dank der feinen Nadeln

3. Straff und schön dank Ultraschall

Ultraschall ist was für die Zahnbürste und den Frauenarzt? Von wegen! Immer mehr Spezialisten schwören auf die Anwendung von Ultraschall, wenn es darum geht, Falten zu glätten und die Haut zu straffen. Besonders beliebt bei Ärzten und Patienten ist dabei die hochwirksame Ultherapy-Methode: Bei diesem Verfahren werden mikrofokussierte Ultraschallwellen tief in die Haut gesendet und kurbeln dort die Erneuerung der Hautstrukturen an. Besonderer Pluspunkt: Weil die Hautoberfläche bei Ultherapy-Treatments nicht verletzt wird, gibt es keine Ausfallzeiten. Der Effekt der Behandlung zeigt sich nach 3 bis 6 Monaten auf ganz natürliche Weise, indem sich die Haut von innen selbst regeneriert. Die Patienten freuen sich über ganz natürliche Ergebnisse, ohne „gemacht“ oder „behandelt“ auszusehen.

Der Arzt positioniert dabei einen Ultherapy-Schallkopf auf der Haut, um anhand des Bildes auf dem Monitor zu entscheiden, wo und in welcher Tiefe die Ultraschallimpulse gesetzt werden.

Wo man es machen lässt:
Beim Dermatologen oder Facharzt für ästhetisch-plastische Behandlungen.

Wie hoch ist der Autsch-Faktor:
Gering bis mittel – das ist abhängig von der eigenen Schmerzempfindlichkeit. Der Arzt wird, wenn gewünscht, Maßnahmen durchführen, damit die Behandlung so angenehm wie möglich wird.

4. Peelings: Bewährte Methode für samtig weiche Haut

Für viele von uns gehören sie zur wöchentlichen Beauty-Routine: Peelings, die unsere Haut streichelzart machen. Als besonders effektiv gelten aber vor allem die medizinischen Peelings durch den Experten. Hier werden, zum Beispiel auf chemischem Wege, die oberen Hautschichten „abgeschält“, um Narben zu glätten, Poren zu verfeinern oder erste Fältchen zu mindern. Darunter bildet sich neue Haut, der Teint wirkt ebenmäßiger und frischer.

Nachteil bei einigen medizinischen Peelings ist die lange Ausfallzeit: Je nach Methode kann es mehrere Tage oder sogar Wochen dauern, bis man wieder „gesellschaftsfähig“ ist.

Wo man es machen lässt:
Mechanische Peelings erhält man in Kosmetikinstituten; chemische Peelings gehören in die Hände von Fachärzten (z. B. Dermatologen).

Wie hoch ist der Autsch-Faktor:
Je stärker der gewünschte Peeling-Effekt, desto unangenehmer die Behandlung.

5. Photorejuvenation: Mit Licht zu schöner Haut

Der Begriff Photorejuvenation steht für Anti-Aging-Treatments, bei denen die Haut mithilfe von Licht verjüngt und verschönt wird. Zum Einsatz kommen dabei besondere Lasersysteme oder die sogenannte IPL-Technologie (IPL = Intense Pulsed Light); sie leiten Energie tief in die Haut und regen dort die Erneuerung an. Ob Altersflecken, Aknenarben oder erweiterte Äderchen im Gesicht – lichtbasierte Behandlungen können die Haut strahlender und ebenmäßiger machen.

In Deutschland dürfen bestimmte Lichttherapien seit Anfang 2019 übrigens nur noch Ärzte anbieten. Auch wenn bereits eine Vielzahl von Geräten für den „Hausgebrauch“ angeboten wird, ist Vorsicht geboten: Es bleibt ein Risiko, durch falsche Anwendung die Haut zu schädigen.

Wo man es machen lässt:
Licht-Treatments sollten unbedingt von einem Facharzt durchgeführt werden.

Wie hoch ist der Autsch-Faktor:
Die Behandlung kann unangenehm sein – häufig spürt man ein Brennen und Piksen.

6. Beauty mit Biss: Vampir-Lifting

Beliebt bei den Stars ist das sogenannte Vampir-Lifting. Bei dieser auch als PRP-Eigenbluttherapie bezeichneten Schönheitsbehandlung (PRP steht für „plättchenreiches Plasma“) wird dem Patienten Blut entnommen, speziell aufbereitet und mittels kleiner Injektionen wieder in die Haut gespritzt. Die im Blut enthaltenen natürlichen Wachstumsfaktoren fördern die Erneuerung der Hautstrukturen, das Erscheinungsbild wirkt jünger und frischer. Aber auch Haarausfall und unschöne Narben können durch die wirksam behandelt werden.

Wo man es machen lässt:
Professionelle Vampir-Liftings gibt’s in Beauty-Kliniken.

Wie hoch ist der Autsch-Faktor:
Gering; wer besonders schmerzempfindlich ist, bekommt eine lokale Betäubung.

7. Microneedling: Kleiner Piks, große Wirkung

Viel gelobt und sehr beliebt: Microneedling gehört in vielen Arztpraxen und Kosmetikstudios inzwischen zu den Standardbehandlungen. Bei dieser Methode wird das Hautgewebe durch viele kleine Nadeln gezielt verletzt, um die Selbsterneuerung anzuregen und die Hautqualität zu verbessern. Je tiefer die Stiche gesetzt werden, desto größer ist in der Regel auch der Effekt – so kann das medizinische Microneedling vom Arzt zum Beispiel sogar Narben glätten und Dehnungsstreifen mildern. Besonders wichtig ist bei diesem Beauty-Treatment übrigens die Hygiene – wird nicht sauber gearbeitet, drohen Infektionen.

Wo man es machen lässt:
Medizinisches Microneedling gibt es nur beim Arzt.

Wie hoch ist der Autsch-Faktor:
Abhängig vom Verfahren – je länger die Nadeln, desto unangenehmer wird es.

„Beauty to go“ wird immer beliebter

Die Vielfalt effektiver und sanfter Beauty-Behandlungen nimmt zu. Und das kommt den Wünschen der Frauen entgegen. Schon 48,8 % der Patientinnen wünschen sich laut der DGÄPC-Statistik 2018 (Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch- Plastische Chirurgie) ambulante Behandlungen. Vor allem, weil sie schnell und unkompliziert in den Alltag eingeplant werden können.

Noch mehr interessante Informationen zu sanften Behandlungsmethoden findest du übrigens hier.