Wie werde ich Cellulite-Dellen an Po und Oberschenkeln los?

Cellulite ist normal. Aber ungeliebt. Wer von Dellen und Wellen die Nase voll hat, erfährt hier, was wirklich hilft.
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Tschüss, ihr Dellen!

Knappe Röcke, Bikinis und helle, dünne Hosen stellen manchmal gnadenlos zur Schau, was Mutter Natur uns Frauen mitgegeben hat: nämlich unser Bindegewebe. Bei entsprechender Veranlagung kann es passieren, dass sich unschöne Cellulite an Po und Oberschenkeln (manchmal sogar an Bauch und Armen) breitmacht. Damit verdirbt sie uns nicht nur ab und zu den Blick in den Spiegel, sondern trübt auch die Laune.

Nein, Cellulite ist nicht beliebt. Aber – und das ist die gute Nachricht – sie lässt sich durchaus lindern. Mit welchen Mitteln das wirklich gelingt? Wir machen den Check:

Diäten: Hungern hilft nicht!

Entsteht Cellulite, wenn sich aufgedunsene Fettzellen durch das zu schwache Bindegewebe an die Hautoberfläche drücken? Ist es also des Rätsels Lösung, dass man sich überschüssige Kilos einfach herunterhungert – und dann ist alles glatt und gut? Nein, so „einfach“ ist es nicht. Denn die Entstehung von Cellulite hat keineswegs ausschließlich etwas mit den Kilos auf der Waage, sondern vielmehr mit verkürzten oder verhärteten Bindegewebssträngen zu tun, die leider anlagebedingt sind. Das ist auch der Grund, weshalb selbst gertenschlanke Fotomodels mit Cellulite zu kämpfen haben. Nein, das ist nicht unfair. Das ist vielmehr nur das positive Fazit, dass Diäten im Kampf gegen Dellen nicht viel nützen.

Ernährung: Gut essen, besser aussehen.

Tschüss, ihr Dellen!

Hungern hilft also nichts. Eine bewusste und ausgewogene Ernährung hingegen schon. Denn durch diese lässt sich durchaus ein positiver Einfluss auf die Stoffwechselaktivität der Haut- und Fettzellen und damit auf das Anlagern und Abfließen von Schlackstoffen nehmen. Lagert sich nämlich zu viel Zellflüssigkeit im Unterhautgewebe ein, dehnt sich dieses unnötig aus und lässt ungeliebte Dellen an der Hautoberfläche in Erscheinung treten. Für einen ausgewogenen Speiseplan gilt dabei: Basenreiche Kost (Gemüse, Obst, Vollkorn- und Sojaprodukte sowie Fisch) sollten maximiert, dafür salzhaltige Speisen minimiert werden. Letztere binden nämlich Wasser und bedingen dessen Einlagerung im Körper. Wer auf einen würzigen Geschmack dennoch nicht verzichten will, verfeinert die Speisen einfach mit verschiedenen Kräutern statt mit Salz.

Sport: Den Dellen davonlaufen

Durch regelmäßige Bewegung werden sämtliche Stoffwechselaktivitäten, also auch der Abfluss von Lymphflüssigkeit, gefördert – und dies ist vorteilhaft für ein schöneres Hautbild. Zudem baut regelmäßiger Sport Muskulatur auf. Und straffe Muskeln lassen unschöne Dellen dadurch glatter erscheinen, dass sich die muskuläre Faserschicht wie eine Art Stützkorsett auswirkt. Regelmäßig absolviertes Ausdauer- und Krafttraining lässt Cellulite zwar nicht verschwinden, kann sie allerdings optisch etwas abmildern.

Tschüss, ihr Dellen!

Kosmetik: Cellulite wegcremen?

Die Regale von Drogerien und Parfümerien stehen voll von Cremes mit bunten Verpackungen und einem großen Versprechen. Sie wollen es nämlich schaffen, ungeliebte Dellen einfach wegzuschmieren. Klingt angenehm. Aber ist es auch effektiv? Leider nur bedingt. Der Grund hierfür sind rechtliche Regelungen, die festlegen, dass keine kosmetisch deklarierte Creme in den untersten Tiefen der Hautschichten und damit unmittelbar im Bindegewebe wirken darf. Produkte, die hier ansetzen, gelten als Medizin und sind nur in Absprache mit einem Arzt einsetzbar. Rein kosmetische Produkte wirken also immer nur oberflächlich; doch gänzlich ohne Nutzen sind solche Cellulite-Cremes deshalb trotzdem nicht. Denn auch in besagten Arealen können sich Gewebeflüssigkeit und Schlackstoffe stauen, die das Erscheinungsbild von Cellulite verschlimmern. Gelingt es kosmetischen Produkten, den Abtransport von Zellflüssigkeit zu aktivieren, kann so auch eine kurzfristige und oberflächliche Glättung der Hautoberfläche erreicht werden.

Tricksen: Optisches Feintuning

Nicht alle Kosmetika versprechen, Cellulite wirklich zu bekämpfen, dafür aber ihr Erscheinungsbild optisch etwas ausgleichen zu können. Und das gelingt ihnen durchaus. Beispielsweise durch lichtreflektierende Partikel, die einen glatten Schimmer über die Problemstellen legen. Andere Produkte setzen auf selbstbräunende Wirkstoffe; getönte Haut sieht nämlich automatisch knackiger und straffer aus. Auch reine Öle (z. B. Kokosöl), die auf Beine und Po aufgetragen werden, können die Haut gleichmäßiger wirken lassen. Sie ummanteln die Haut nämlich mit einem satten Glanz, der einfallendes Licht ebenfalls abstrahlt und so von den Hautdellen ablenkt.

Professionell behandeln: Moderne, medizinische Treatments

Dort wo kosmetische Mittel ihre Grenzen finden, fangen medizinische Lösungen erst an. Mit dem Cellfina-Verfahren wurde eine effektive Behandlungsmethode entwickelt, die schmerzarm ist und langfristig wirkt – und das mit nur einem Behandlungstermin. Bei diesem Verfahren werden unter örtlicher Betäubung einzelne verhärtete Bindegewebsstränge gelöst, sodass sich die Haut darüber wieder entspannen und glätten kann. Die positiven Ergebnisse halten auch fünf Jahre nach der Behandlung noch an.

Überzeugende Resultate noch fünf Jahre nach der Cellfina Behandlung.1

Stoffwechsel aktivieren: Sport für die Zellen

Die Beschaffenheit des Bindegewebes ist genetisch festgelegt und damit nicht wesentlich beinflussbar. Inwieweit sich dort aber Schlackstoffe sammeln, die das Erscheinungsbild von Cellulite fördern, hat jeder selbst in der Hand. Denn je aktiver das Level der Zellaktivität und des Stoffwechsels ist, desto weniger Schlackstoffe und Flüssigkeit können sich sammeln und desto weniger Cellulite entsteht. Unterstützend auf derartige Prozesse wirken dabei vor allem kalt/warme Wechselduschen. Auch kräftige Zupfmassagen wirken anregend auf die Haut – und gleichsam entspannend auf die Seele. Und wenn diese zufrieden und relaxt ist, können uns auch lästige Dellen nicht mehr so viel anhaben.

1Unretuschierte Fotos. Die individuellen Resultate können variieren.