Was ist Cellulite?

Die hartnäckigen Dellen an Beinen und Po haben ihren Grund. Mit ihnen leben musst du aber nicht.
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Bild eines wohlgeformten Frauenhinterns in einer weißen Bikini-Hose. Was ist Cellulite und wie kann ich sie loswerden.

Du kannst noch so schlank oder sportlich sein. Von den Hautdellen bleibst du deshalb trotzdem nicht unbedingt verschont. Cellulite – was ist das eigentlich? Und was verursacht Cellulite? Hier kommt die Wahrheit über die unschönen Dellen.

Sie kommt am häufigsten an Oberschenkeln und Po vor. Sie kann einem vor allem im Sommer ganz schön die Laune vermiesen. Und sie macht selbst vor den schönsten Frauen nicht halt: Die ungeliebte Cellulite!

Cellulite hat einen Sinn

Und hundsgemein ist obendrein, dass vor allem das weibliche Geschlecht betroffen ist. Männer bleiben in den allermeisten Fällen verschont. Das klingt unfair und fühlt sich auch so an, ist in Wahrheit allerdings ein an sich cleverer Schachzug der Natur. Denn: Cellulite hat einen Sinn. Jedenfalls ist die Ursache für Cellulite bei Frauen gut durchdacht – kann aber nur dann nachvollzogen werden, wenn man einen Blick auf die menschliche Bindegewebsstruktur wirft.

Bindegewebe: Was ist das eigentlich?

Cellulite entsteht im Bindegewebe. Das Bindegewebe kann man sich vorstellen, wie eine Art Fasersystem, welches den gesamten Köper durchzieht und ihn so buchstäblich in Form hält. Das Bindegewebe sitzt damit auch in der Fettschicht, die sich zwischen Haut und Muskel über den Köper erstreckt.

Bindegewebe und Cellulite: Was ist das eigentlich?

Bei der Frage, wie Cellulite entsteht, lohnt sich ein Blick auf das Bindegewebe. Dabei handelt es sich um eine Art Fasersystem, welches den gesamten Köper durchzieht und ihn so buchstäblich in Form hält. Das Bindegewebe erstreckt sich von der Haut bis zum Muskel.

Darum ist Frauenhaut so streichelzart

Bei Frauen kommt es nun aber zu einer Besonderheit: Ihre Bindegewebsfasern sind von Natur aus senkrecht zur Hautoberfläche angeordnet und elastischer als das netzartige feste Bindegewebe des Mannes. Das ist auch der Grund, weshalb sich weibliche Haut so streichelzart und weich anfühlt. Und vor allem macht es die Dehnungsfähigkeit überhaupt erst möglich: Weibliches Gewebe kann sich im Falle einer Schwangerschaft enorm ausdehnen, ohne zu zerreißen, zu schmerzen oder sonst wie Schaden zu nehmen. Das war der Plan von Mutter Natur – und genau das kann die Herrenwelt gerade nicht!

Zwei nebeneinander gestellte Bilder, das eine zeigt einen Ausschnitt von Cellulite am Bein einer Frau, ihre Hände sind darum gelegt, und das andere zeigt eine Frau von hinten bei einer Sportübung in Sportkleidung. Was Cellulite ist wird hier erklärt.

Was verursacht Cellulite?

Anlagebedingt können sich die Bindegewebsstränge im Laufe der Zeit verhärten und damit verkürzen, was Cellulite verursacht. Denn durch die Verkürzung der Stränge wird die obere Hautschicht nach innen gezogen. Fettzellen, die unter der Haut sitzen, werden durch diesen Vorgang nach oben gedrückt und bilden auf diese Weise die optisch unschönen Dellen.

Cellulite: Eine Frage der Veranlagung

Grundsätzlich ist die Beschaffenheit des weiblichen Bindegewebes also anfälliger für Cellulite. In welchem Maß diese Anfälligkeit vorliegt, ist darüber hinaus aber eine Frage der Veranlagung und somit von Frau zu Frau verschieden. Genau diese Tatsache ist übrigens der Grund dafür, weshalb Cellulite nicht unbedingt etwas mit den Kilos auf der Waage zu tun haben muss. Was genau Cellulite verursacht, ist ein deutlich komplexeres Thema.

Alter und Lebensweise: Ebenfalls ausschlaggebend

Neben den genetischen Grundvoraussetzungen, die jeder individuell mitbringt, trägt auch der Zahn der Zeit seinen Teil zum Entstehen von Cellulite bei. Denn im Laufe der Jahre baut sich die kollagene Struktur der Bindegewebsfasern deines Körpers naturgemäß ein wenig ab. Bindegewebsstränge können sich verkürzen und die unschönen Dellen verursachen. Auch hormonelle Schwankungen können Cellulite-Auslöser sein. Bis zu einem gewissen Grad wirken sich darüber hinaus auch deine Lebensumstände auf das Hautbild aus. Zwar ist der Lebenswandel niemals der ausschlaggebende Punkt beim Entstehen oder Nicht-Entstehen der ungeliebten Dellen, trotzdem nehmen Stress, Ernährung, körperliche Aktivität und Pflege einen gewissen Einfluss auf das Ausmaß der Unebenheiten.

Cellulite als psychische Belastung

Cellulite ist kein gesundheitliches, sondern ein rein kosmetisches Problem. Die dellenartigen Unregelmäßigkeiten, die besonders an Po und Oberschenkeln, in wenigen Fällen auch an Armen und Bauch auftreten, stören unsere Empfindung von Schönheit. Frauen wünschen sich makellose Haut, die gesund und ebenmäßig aussieht. Und keine Dellen, die unter Miniröcken und teilweise sogar durch dünne Leggings hindurchblitzen und die Optik stören.

Cellulite ist nicht gleich Cellulitis

Übrigens darf der Störenfried Cellulite auch nicht mit Cellulitis verwechselt werden. Hierbei handelt es sich um eine schmerzliche Entzündung des Unterhautfettgewebes, welche durch gerötete und geschwollene Haut in Erscheinung tritt. Cellulitis ist tatsächlich ein Krankheitsbild – Cellulite hingegen lediglich ein Schönheitsdefizit. Aber als solches eben auch nicht unter den Tisch zu kehren.

Der nächste Schritt

Cellulite belastet vielleicht nicht den Körper, aber dafür die Seele. Und genau das ist auch der Grund, weshalb sich niemand mit ihr zufriedengeben muss. Denn gegen die Dellen gibt es kurzfristig wirkende kosmetische Cremes oder langanhaltende medizinische Lösungen. Jetzt weißt du bereits, was Cellulite ist und wie sie entsteht. Wenn du mehr darüber erfahren oder sie sogar loswerden möchtest, ist Cellfina® vielleicht die richtige Lösung für dich.