Rauchen geht voll auf die Haut

Wenn es noch eines zusätzlichen Anreizes bedarf, um mit dem Rauchen aufzuhören, haben wir hier einen besonders schönen für dich.
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Ausschnitt einer jungen Frau, die sich gerade eine Zigarette anzündet. Informationen zur Auswirkung des Rauchens auf die Haut auf merzbeauties.de.

Gründe, mit den Zigaretten aufzuhören gibt es ja reichlich. Und es gibt wohl kaum einen Raucher, der nicht schon versucht hat, die Glimmstängel einfach mal wegzulassen. Neben all den gesundheitlichen Bedenken, die später eintreten könnten, sind aber die Effekte am überzeugendsten, die man sofort sieht.

Raucherhaut: Fahler Teint zu cooler Pose

Rauchen ist nicht gesund. Das weiß natürlich auch jeder Raucher. Aber nicht jedem ist bewusst, wie einen das Rauchen aussehen lässt. Und damit ist nicht die vermeintlich coole Raucher-Pose gemeint, die man möglicherweise dabei einnimmt. Der täglich inhalierte Qualm lässt uns nämlich schlecht aussehen – vor allem im Gesicht. Die Haut eines Rauchers sieht nicht sehr lebendig aus: fahl, gelb-grau, einfach ungesund, mit vergrößerten Poren und ohne jeglichen Glow. Bei einem Rauchstopp verbessert sich das Hautbild merklich. Einen schöneren Anreiz gibt es also kaum.

5 Ursachen, warum Rauchen die Haut altern lässt

  1. Schlechtere Durchblutung: Raucherhaut entsteht durch eine schlechtere Durchblutung. Die Blutgefäße in der Haut verengen sich während des Rauchens. In ihnen bilden sich Ablagerungen und erschweren die Durchblutung auch dann, wenn mal gerade keine Zigarette glimmt.
  2. Weniger Sauerstoff: Das über den Tabakrauch inhalierte Kohlenmonoxid verhindert zusätzlich, dass das Blut ausreichend Sauerstoff transportieren kann. Nähr- und Sauerstoffversorgung der Haut werden auf diese Weise empfindlich gestört.
  3. Abbau von Kollagen: Auch die für die jugendliche Frische unentbehrlichen Kollagenfasern der Haut bauen sich ab. Sie verliert an Elastizität und Fülle, die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern und verabschiedet sich langsam aber sicher vom natürlichen, gesunden Hautton.
  4. Verstopfte Poren: Sogar von außen traktiert der Qualm die Haut, verstopft Poren und erschwert die Sauerstoffaufnahme.
  5. Veränderter ph-Wert: Der pH-Wert der Haut verändert sich. Dadurch wird der Säureschutzmantel zerstört. Die Haut wird anfälliger für äußere Einflüsse.

So geschwächt und beansprucht wird die Raucherhaut zum „Paradies“ für Fältchen, Falten und andere Alterserscheinungen, wie z. B. Pigmentflecken.

Regeneration für gebeutelte Raucherhaut – So erholt sich deine Haut

Aufhören ist alternativlos. Ja, schon gut … es musste einfach noch einmal geschrieben werden. Weil die positiven Effekte nach dem Aufhören so großartig sind! Der Rauchstopp macht die eingetretene Hautalterung zwar nicht vergessen, aber die Haut normalisiert sich schon nach einigen Wochen und Monaten so weit, dass sie nicht weiterhin im Höchsttempo altert. Hautunreinheiten verschwinden, das Hautkrebsrisiko sinkt, die Haut wirkt wieder frischer. Wem aber selbst das noch zu lange dauert, der kann seiner fahlen und matten Haut auch mit Beauty Boostern auf die Sprünge helfen. Beauty Booster, wie z. B. Belotero Revive, sind spezielle Dermalfiller zur Hautverjüngung. Sie können die Haut revitalisieren, indem sie ihr die Fähigkeit zur Feuchtigkeitsspeicherung zurückgeben. Der geliebte Glow kehrt noch schneller zurück … ganz ohne Glut.

Experte Prof. Dr. Gerber erklärt, was gegen Raucherhaut hilft

Ehemalige Raucher kennen das: Mit dem Rauchen aufzuhören, war für die meisten einer der wichtigsten Schritte zu einem gesünderen Leben. Aber es ist nicht sofort alles wieder gut. Nach dem Rauchstopp merkt man zwar, Woche für Woche Verbesserungen, aber die Haut nimmt einem das jahrelange Rauchen noch länger übel und sieht ziemlich fahl und leblos aus.
Wie kann man seiner Haut jetzt helfen, so frisch wie früher auszusehen und sie so strahlen zu lassen, wie man sich selbst wieder fühlt? Diese Frage haben wir für euch Prof. Dr. Arne Gerber gestellt. Er ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie und Experte für ästhetische Gesichtsbehandlungen.

Prof. Dr. Peter Arne Gerber „Zu allererst: Sehr gut, wenn Sie es geschafft haben aufzuhören. Für Ihre Gesundheit ist das der beste Schritt, aber auch für Ihre Haut. Als Dermatologe und ästhetisch tätiger Arzt sehe ich oft die negativen Folgen des Rauchens für die Haut. Außer einer beschleunigten Hautalterung fördert Zigarettenrauch zum Beispiel auch Hautkrankheiten. Mit dem Rauchstopp geht es Ihrer Haut auf jeden Fall besser und sie altert ab sofort wieder auf natürliche, langsame Weise. Allerdings hat das Rauchen vermutlich bereits sichtbare Spuren hinterlassen. Neben Fältchen und Falten ist es meist eine fahle, matte Haut, die gelblich-gräulich erscheint.Um Ihre Raucherhaut zu revitalisieren und um ihr die Spannkraft und den Glow zurückzugeben, können Sie in einem ersten Schritt mit einem Beauty Booster die Versorgung mit Feuchtigkeit deutlich verbessern. Dabei wird z. B. mit Belotero Revive eine Kombination aus Hyaluron und Glycerin unter die Haut gespritzt. Neben der Feuchtigkeitsversorgung wird so auch die Blutversorgung optimiert, denn unter der Haut platziert, regt Hyaluron die Bildung von Blutgefäßen an. Insgesamt wirkt das Gesicht nach der Behandlung frischer und belebt.
Auch die sogenannten Raucherfältchen – man kennt sie auch als Plisseefältchen oder Bar Code Lines – lassen sich mit dem Beauty Booster korrigieren. Die feinen Falten bilden sich bei Rauchern oft im bewegungsintensiven Bereich, vor allem oberhalb des Lippenrandes, später aber auch unterhalb. Gemeinsam mit der Revitalisierung der Haut lässt auch die Korrektur dieser Fältchen das Gesicht wieder deutlich jünger erscheinen.“

 

Raucherhaut adé

Jeder von uns weiß ja eigentlich, dass ein Rauchstopp das Allerbeste wäre. Wer es aber partout nicht schafft, die Finger vom Glimmstängel zu lassen, sollte wenigstens ein paar Tipps beachten, um die Effekte des Rauchens auf die Haut zu minimieren:

Vitamine!
Rauchen ist ein echter Vitamin-Killer. Mit jedem Zug an der Zigarette wird der Körper mit hautschädigenden freien Radikalen geflutet, die auch die Zellen der Haut angreifen. Dadurch verbraucht der Stoffwechsel gut 40 % mehr des „Radikalfängers“ Vitamin C. Aber auch anderen Vitamine (A, D, E, B2, B6, B9, B12) werden in höherer Zufuhr als normal benötigt. Achte also auf vitaminreiche Ernährung! Auf die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln solltest du aber besser verzichten. Studien zeigten, dass bei Rauchern damit sogar ein erhöhtes Risiko für bestimmte Stoffwechselerkrankungen einhergehen kann.

Sonnenschutz!
Rauchen in der Sonne wirkt quasi wie ein „Falten-Turbo“. Die hautalternden Auswirkungen von UV-Strahlen sind bei Rauchern besonders intensiv. Also raus aus der gleißenden Sonne und mit langer Kleidung und Lichtschutz schützen!

Durchblutung!
Hilf der Durchblutung deiner Haut auf die Sprünge! Zum Beispiel mit regelmäßigen Peelings: Die Erneuerung der obersten Hautschicht lässt die Haut ein bisschen weniger alt aussehen und verfeinert die Poren. Und falls die Kondition reicht: Auch Sport bringt die Durchblutung auf Trab!

Vitaminreiche Bowls, Cremes und Peelings für ein besseres Hautbild bei Raucherhaut

Mit 10 Tipps zum Nichtraucher

Es war noch nie einfach, mit dem Rauchen aufzuhören. Mit diesen Tipps machen wir es dir aber 10x leichter.

 

  1. Motivier dich mit dem, was dich erwartet! Wenn du dich nur mal kurz kritisch abcheckst, bekommst du vielleicht schon mehr Motivation als du zum Aufhören brauchst: Ein Rauchstopp bringt dir eine schönere, glattere, einfach strahlendere Haut, ein intensiveres Geruchs- und Geschmacksvermögen, weißere Zähne sowie Finger, Haare, Atem und Kleidung, die nicht mehr verqualmt riechen, weniger Husten, mehr Kondition und mehr Geld für die schönen Seiten des Lebens. Schreib dir die für dich wichtigsten Gründe auf einen Zettel, den du ziehen kannst, sobald die Versuchung in Zigarettenform naht.
  2. Setz dein Raucherleben vor die Tür! Vielen hilft es, alles aus Wohnung und Arbeitsumfeld zu verbannen, was ans Rauchen erinnern könnte. Alles muss raus: Aschenbecher, Zigaretten, Feuerzeuge. Oder du wählst die harte Tour: Manche empfinden es sogar als Ansporn, wenn eine angebrochene Schachtel Zigaretten im Schrank liegen bleibt.
  3. Mach dir keinen Stress! Stress lässt dich nur glauben, dass eine Zigarette Abhilfe schaffen könnte. Dabei vermitteln Zigaretten Rauchern nur deshalb eine beruhigende Wirkung, weil der sinkende Nikotinpegel den ganz eigenen Stress verursacht. Stress, der aus Arbeit oder Zeitdruck resultiert, bleibt vom Qualm total unbeeindruckt. Leg den Anfang vom Ende deiner Raucherkarriere am besten in eine stressarme Zeit. Auch ein Urlaub bietet sich dafür an.
  4. Such dir ein neues Ritual! Wenn Zigaretten in ganz bestimmten Situationen für dich ein Muss waren, hilft es, in diesen Momenten eine Alternative zur Hand zu haben. Statt mit der ersten Zigarette am Morgen, könntest du mit einem Apfel in den Tag starten, die Zigarette am Ende der Mittagspause könntest du durch ein Pflegeritual (z. B. für deine Hände) oder ein kurzes Workout für deinen Rücken ersetzen.
  5. Kauen, kleben, zur Ruhe kommen! Wenn sich der Rauchentzug bei dir mit Nervosität und Schlaflosigkeit bemerkbar macht, kannst du dir in den ersten Wochen mit Nikotinersatzpräparaten (Kaugummis, Pflaster, Inhaler u. a.) den Ausstieg erleichtern. Sie reduzieren das physiologische Verlangen nach einer Zigarette effektiv. Gegen die psychologische Abhängigkeit helfen die anderen Tipps.
  6. Vermeide Pfunde-Frust! Mach dir schon vorm Rauchstopp Gedanken, wie deine Ernährung in Zukunft aussehen sollte. Vermeide den Pfunde-Frust, indem du bewusst weniger Kalorien zu dir nimmst und nicht reflexartig zur „Nervennahrung“ à la Schokolade in Stresssituationen greifst.
  7. Gönn dir! Vergiss nicht, dich zwischendurch selbst zu belohnen! Vom gesparten Zigarettengeld kannst du lust- und sinnvoll shoppen gehen. Die neuen Lieblingsstücke erinnern dich auch auf angenehme Weise an dein gestecktes Ziel.
  8. Wette, dass …! Erhöhe den Druck auf dich selbst und verkünde selbstbewusst das Ende deiner Raucherkarriere. Alle sollen es wissen. Okay, alle, die es hören wollen und die, die ab jetzt lieber etwas Rücksicht nehmen sollten. Und wette mit jedem, der dir jetzt noch absichtlich Zigaretten anbietet. Diese Blöße wirst du dir nicht geben wollen. Zeige es allen!
  9. Like to move it! Sport ist jetzt eine super Ablenkung und die beste Hilfe gegen drohende Pfunde. Genieße die Tatsache, dass du wieder mehr Luft und Kondition hast. Sport belohnt dich mit Glückshormonen, gegen die der vermeintliche Nikotinkick eine ziemlich blasse Nummer ist. Außerdem steigerst du deine Durchblutung. Das hat auch deine Haut lange vermisst und zeigt sich mit neuer Frische und Spannkraft.
  10. Mach keine halben Sachen! Das Rauchen langsam runterzufahren, klappt manchmal, aber meistens nicht. Zu schwammig sind die Grenzen, die man sich selber setzt. Wenn du dir sicher bist, dass du die Nase vom Rauchen endgültig voll hast, versuche den Cut konsequent durchzuziehen. Rückfälle sind niemals ausgeschlossen. Gib trotzdem nicht auf und versuche es wieder!

Jede Menge hilfreiche Tipps auf dem Weg in die Rauchfreiheit gibt es auf der Website rauchfrei.de von der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).

 

 

10 Tipps zum Nichtraucher