Mit Dermalfillern gegen Falten im Gesicht

Endlich wieder frisch und erholt aussehen. Dann wird auch das Alter ein Stück weit egal.
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Entspannt Entfalten

Schönheit ist auch immer eine Frage der Einstellung. Und es hilft, wenn man sich das eigene Spiegelbild zum Freund und nicht zum Feind macht. Ein Erfahrungsbericht einer MerzBeauty.

Massiert, gepeelt, gecremt und dennoch verloren. Die Falten sind da. Längst nicht mehr nur ein Hauch. Zart wie ein Spinnennetz rund um die Augen. Lachfältchen, die mir im Spiegel wohlgesinnt entgegenblickten. Kein Wunder, ich habe sie gehegt und gepflegt. Erst mit leichten Lotionen und kühlenden Gels. Im Laufe der Jahre wurden die Nährstoffe immer reichhaltiger und die Batterie der Anti-Aging-Produkte in meinem Bad immer länger. Für jede Falte scheint es den passenden Wirkstoff zu geben, und ich habe sie offensichtlich alle.

Spieglein, Spieglein …

Anfangs war ich noch stolz auf die eleganten Tiegel nobler Kosmetikhersteller: „Schaut her, was ich mir wert bin.“ Cremes von einer Konsistenz wie Samt und Seide. Inzwischen sind sie für mich die Zeugen einer verlorenen Schlacht. Aus feinen Linien sind trotz aller Präventionsmaßnahmen Furchen geworden. Die jugendliche V-Form meines Gesichts ist mittlerweile einem Rechteck mit Tendenz zu Hängebäckchen gewichen. Hilfe, wie konnte das nur passieren? Und vor allem wann? Scheinbar geschieht so etwas immer über Nacht. Ähnlich wie bei einem grauen Haaransatz. Gestern war noch alles in Ordnung, und heute ist ein Notfalltermin beim Friseur die einzig lebensrettende Maßnahme.

Mein Umfeld glaubt, dass es sich bei mir um eine Überreaktion handelt: „Du siehst eigentlich aus wie immer.“ Nein, tue ich nicht. Seid Ihr alle blind? Mein junges Ich ist versteckt unter alter Haut. Zugegeben sehr gepflegter alter Haut. Allerdings bemerkt das niemand mehr. Nicht einmal ich. Ein trauriger Moment. Wer ist schon gerne unsichtbar? Im Spiegel schaut mich müde und resigniert etwas an, was sich einst „mein Gesicht“ nannte. Seit 51 Jahren begleitet es mich und an diesem Abend erkenne ich es nicht mehr. Reflexartig lege ich die Finger auf die Wangenknochen, ziehe die Haut leicht nach hinten. Meine Mundwinkel heben sich. Meine Augen funkeln irgendwie unternehmungslustig. „Was wäre wenn …?“, frage ich mich.

Sinneswandel

Sofort schießen mir Schlagworte wie „graceful aging“ durch den Kopf. In Würde altern, wollte ich das nicht immer? Habe ich nicht andere immer bemitleidet, die „etwas haben machen lassen“? Doch, was schert mich mein Geschwätz von damals. Man wird ja wohl seine Meinung ändern dürfen. Bedeutet anmutiges Altern nicht, dass man seinem Spiegelbild mit einem Lächeln begegnet? Genau das möchte ich. Nicht die Jahre müssen aus meinem Gesicht verschwinden, sondern nur die Müdigkeit. Meine verkrampften Züge sollen einer wiedergefundenen Lässigkeit Platz machen.

Plötzlich lässt mich die Idee nicht mehr los. Also bin ich heimlich zu einem auf ästhetische Behandlungen spezialisierten Arzt gegangen. Andere diskutieren solche Dinge mit ihren Freundinnen. Ich mache derartige Sachen mit mir alleine aus. Zugegeben, ich hatte etwas Angst. Was ist, wenn er kopfschüttelnd mein Gesicht analysiert? Mir beispielsweise die ausgiebigen Sonnenbäder meiner Jugend vorhält oder sagt: „Für einen sanften Eingriff ist es bereits zu spät“? Werde ich dasitzen und mich wie ein schüchternes Schulmädchen schämen?

Hello again

Nichts dergleichen ist geschehen. Sollte ich den Besuch in einem Satz zusammenfassen, dann wäre es dieser: „Kleiner Pieks, große Wirkung.“ Vorsichtig werden Dermalfiller in die betroffenen Partien injiziert. Natürlich weiß ich, dass ich nicht binnen Sekunden erholter aussehen kann. Trotzdem haben sich meine Züge entspannt. Eine neue Gelassenheit macht sich breit. Mit einem Lächeln verlasse ich die Praxis. Aber das ist noch nichts gegen das breite Strahlen, mit dem mich am nächsten Morgen mein altes Ich im Spiegel begrüßt. „Welcome back“, ruft es mir entgegen. Genauso fühle ich mich: „Zurück in meinem Leben.“ Meinem gefühltem Leben und nicht dem aus meinem Personalausweis.

Nice to know

Sogenannte Dermalfiller nehmen einen immer wichtigeren Stellenwert im Bereich der ästhetisch-medizinischen Faltenbehandlung ein. Die abbaubaren Füllsubstanzen werden direkt in oder unter die Haut gespritzt, wo sie altersbedingte oder mimische Falten und Fältchen von innen aufpolstern. Je nach Fillerprodukt sind die Behandlungsergebnisse drei bis zwölf Monate und manchmal sogar länger haltbar. Einmal injiziert, werden die Dermalfiller vom Körper auf ganz natürliche Weise vollständig abgebaut. Für einen dauerhaften Effekt sind daher Auffrischungen nötig.

Zitat Coco Chanel