Jetzt nur nicht hängen lassen!

Wir verraten, bei wem Hängebäckchen angesagt sind und was die tun können, die sie nicht wollen.
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Jetzt nur nicht hängen lassen

Wenn man den Hochglanzmagazinen glauben darf, sind Hängebäckchen seit einigen Jahren groß in Mode. Immer häufiger sind sie sogar Teil eines extravaganten und besonders stilvollen Auftritts – selbst auf den roten Teppichen dieser Welt. Hängebäckchenträger sichern sich oft im Handumdrehen die ungeteilte Aufmerksamkeit der Anwesenden.

Moment … bitte was? Wer jetzt hofft, dass sich ein neues Schönheitsideal durchgesetzt hat und dass das Altern einen Schrecken weniger ausspielen kann, hofft vergebens. Den beschriebenen Besitzern der Hängebäckchen ist das allerdings ziemlich egal. Mops oder Französische Bulldogge setzen naturgemäß ganz andere Prioritäten als ein jugendliches Erscheinungsbild und warten an der Leine oder in der Handtasche ihres Frauchens höchstens auf das nächste Leckerli. Die kleinen Hunderassen, die bei vielen Celebrities so beliebt sind, sind tatsächlich ein putziger Blickfang mit ausgeprägten Hängebäckchen, wenn auch ein vielleicht etwas kurioser. Für die nachlassende Gesichtskontur bei uns Menschen gilt das eher nicht. Verliert unser Gesicht altersbedingt die „Fassung“, büßen wir gleichzeitig auch viel von unserer jugendlichen Ausstrahlung ein. Und es ist sogar noch schlimmer! Die ungeliebten Hängebäckchen lassen uns mürrisch und missmutig erscheinen, obwohl wir es gar nicht sind. Diese Tatsache wiederum verschafft uns eh schlechte Laune. Ach, es ist Teufelskreis: Einer mit Hängebäckchen!

Wie die hängenden Bäckchen entstehen

Wesentliche Verursacher von schlaffen Konturen wie Doppelkinn und Hängebäckchen sind überschüssiges Fett und ein Bindegewebe, das immer mehr an Substanz und Festigkeit verliert. Und das Schlimme ist, es geht nicht erst mit 50 los.

Schon ab einem Alter von Mitte 20 fängt die Haut an zu altern. Viel von den Auswirkungen ist zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht zu sehen, aber die Spannkraft lässt tatsächlich bereits nach – auch am Unterkiefer. Hier zeigen sich in den kommenden Jahren die Folgen besonders deutlich. Im oberen Wangenbereich entstehen vermehrt Fettansammlungen in der Unterhaut, die durch das schwächer werdende Bindegewebe nicht mehr gehalten werden können. So haltlos rutscht die komplette Wangenpartie aufgrund der Schwerkraft langsam aber sicher nach unten; die Bäckchen beginnen zu hängen.

Wie stark ausgeprägt solche Hängebäckchen einmal werden, hängt auch von anderen Faktoren ab. Sie können zum Beispiel auch genetisch bedingt sein. Letztlich kommt aber niemand um das Alter und die Schwerkraft herum. Das heißt aber noch lange nicht, dass man sich mit einem vorzeitigen oder besonders ausgeprägten Konturverlust abfinden muss.

„Dicke Backen machen“ kann helfen

Die ersten Anzeichen lassen sich noch mit kleinen Tricks in Schach halten. Zum Beispiel mit Gesichtsgymnastik. Ja, richtig gelesen: Gesichtsgymnastik. Klingt komisch, ist aber effektiv.

Hier sind zwei Beispiele: Massiere mit den Zeigefingern deine Wangen in kleinen Kreisen. Das fördert die Durchblutung und strafft Hängebäckchen. Ziehe nun die Mundwinkel nach oben und gleichzeitig nach außen … ganz so, als würdest du schmunzeln. Ziehe die Mundwinkel noch weiter nach oben, bis du die Wangenknochen spürst. Diese Position ca. 5 Sekunden halten. Anschließend zwischen Mittel- und Zeigefinger die Wangen einspannen und behutsam nach außen ziehen. 10 Mal wiederholen.

Jetzt nur nicht hängen lassen

Eine weitere Übung geht so: Tief einatmen, Wangen aufblasen, Luft einige Sekunden halten, abwechselnd von einer Seite zur anderen schieben und dann langsam ausatmen – das glättet und entspannt die Nasolabialfalte und wirkt auch gegen die Hängebäckchen.

Zurück zur alten jungen Form

Mit regelmäßigen Übungen lässt sich also zumindest etwas Zeit gewinnen. Sind die hängenden Bäckchen erst einmal da, lassen sie sich aber nicht einfach wegmassieren. Zum Skalpell muss man aber deshalb noch lange nicht greifen. Spezielle Filler, die minimalinvasiv unter die Haut gespritzt werden, sind in der Lage, Volumenverluste an den Wangen auszugleichen, Konturen zu straffen und gleichzeitig die körpereigene Kollagenproduktion, die mit zunehmendem Alter immer mehr nachlässt, wieder anzukurbeln.

Eine Substanz, die dies in vorbildlicher Weise schafft, ist Calciumhydroxylapatit (z. B. in Radiesse). Der naturidentische und biologisch abbaubare Stoff, der auch bei der Bildung von Zähnen und Knochen eine wichtige Rolle spielt, eignet sich besonders im Kampf gegen die Hängebäckchen. Über mehrere Monate hinweg regt der Wirkstoff die Haut dazu an, ein neues, dichtes Netzwerk aus Kollagen und elastischen Fasern zu bilden. Auf diese Weise kann die Hautstruktur langfristig gestärkt werden und die Haut wieder Spannkraft und Frische erhalten.

Es gibt also durchaus Mittel und Wege, ganz ohne Skalpell seine jugendliche Gesichtsform zu bewahren bzw. wiederherzustellen. Die Hängebäckchen können wir getrost den putzigen Vierbeinern überlassen, denen sie völlig egal sind.